Rheinische Post: Pferdefleisch und Verbraucherschutz
= Von Rainer Kurlemann
ID: 815683
Überwachungsbehörden vorgeführt - leider nicht zum ersten Mal. Der
aktuelle Fall zeigt, dass die Kontrolleure sich zwar Mühe geben, aber
weit von Wirksamkeit entfernt sind. Denn während die Handelsketten
schon ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und Lasagne auf falsche
Inhaltstoffe untersuchen, sind die Behörden noch ahnungslos. Während
privatwirtschaftliche Unternehmen bereits DNA-Tests auf falsche
Kennzeichnung entwickeln, weil sie die vermehrte Verwendung von
Billigfleisch erkannt haben, bleiben Behörden untätig. Wenn jetzt die
EU lautstark den Einsatz von 2500 DNA-Tests ankündigt, ist das
billiger Populismus - und zu wenig, um den kriminellen Sumpf der
Lebensmittelhersteller trocken zu legen. Wenn Behörden zulassen, dass
sich die gleichen Fehler immer wiederholen - Gammelfleisch durch
Billigst-Importe, Dioxin in Eiern, Antibiotika im Fleisch, verdreckte
Futtermittel -, dann wird der selbst erklärte Anspruch vom
vorbeugenden Verbraucherschutz zur leeren Phrase. Die politisch
Verantwortlichen können sich gegen die Industrie-Lobby nicht
durchsetzen. Ihr Aufschrei ist immer nur dann zu hören, wenn der
Verbraucher schon vom Skandal betroffen ist.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.02.2013 - 20:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 815683
Anzahl Zeichen: 1451
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 171 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Pferdefleisch und Verbraucherschutz
= Von Rainer Kurlemann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Turkmenistan erneuert Gasbeziehungen mit Ukraine, Europa ...
Turkmenistan wird laut der Absichtserklärung zwischen den Staatsunternehmen Naftogaz in der Ukraine und Turkmengaz in Turkmenistan seine Gaslieferungen in die Ukraine und Länder Europas erneuern. Die bilaterale Erklärung wurde während des offiziellen Besuchs des ukrainischen Präsidenten
Rheinische Post: Kleine Wachstumsdelle = Von Birgit Marschall ...
Die deutsche Wirtschaft hat sich Ende vergangenen Jahres nicht mehr von der schlechten konjunkturellen Entwicklung im übrigen Euro-Raum abkoppeln können: Die Wirtschaftsleistung ging im letzten Quartal 2012 merklich zurück, weil sich die Unternehmen mit Investitionen zurückhielten und die K
Rheinische Post:Ökostrom-Wahlkampf = Von Antje Höning ...
Das politische Kalkül von Umweltminister Peter Altmaier (CDU) ist leicht zu durchschauen. Er macht Vorschläge für die Begrenzung der Ökostrom-Förderung. Wenn die rot-grün geführten Länder im Bundesrat nicht zustimmen, sind sie verantwortlich für steigende Strompreise - zumindest kann ma
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Pferdefleisch-Skandal ...
Jetzt wird's richtig unappetitlich. War bislang »nur« von falsch deklariertem, gesundheitlich wohl unbedenklichem Fleisch die Rede, ist mit dem Nachweis von starken Medikamenten in Gehackten vom Ross eine neue Stufe im jüngsten Lebensmittelskandal erreicht. Auch dieser funktioniert wie s




