Mitteldeutsche Zeitung: Stasi-Vorwürfe
Politiker erhöhen Druck auf Links-Fraktionschef Gysi
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CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marco Wanderwitz, hat Linksfraktionschef
Gregor Gysi den Rücktritt nahegelegt, falls sich die jüngsten
Stasi-Vorwürfe gegen ihn erhärten. "Wenn Fleisch am Knochen ist,
erwarte ich natürlich den Rücktritt", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Für Gysi
wird die Luft wohl langsam dünn." Der SPD-Innenexperte Dieter
Wiefelspütz erklärte der "Mitteldeutschen Zeitung": "Wir haben den
Fall Gysi im Immunitätsausschuss der 13. Wahlperiode sehr intensiv
überprüft. In dem Bericht steht alles drin, was man über sein
Verhältnis zum Ministerium für Staatssicherheit wissen muss. Auf
diesen Bericht verweise ich." Der Ausschuss kam damals zu dem
Schluss, dass der heute 65-Jährige inoffiziell für die Stasi tätig
war. Wiefelspütz war Vorsitzender des Gremiums. Sowohl Wanderwitz als
auch Wiefelspütz gehören dem Ausschuss heute als einfache Mitglieder
an.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 18.02.2013 - 02:02 Uhr
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