Braunbär M13 abgeschossen
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Braunbär M13 abgeschossen
- WWF: Ein unnötiger Tod
- Jung-Bär wandelte auf Brunos Pfaden.
Während es in Deutschland nach derzeitigem Kenntnisstand nur einen Braunbär-Besuch in den vergangenen Jahren gegeben hat, haben seit 2006 bereits acht Exemplare die Schweiz besucht. Von dort sei es für wandernde Bären nur "ein kleiner Sprung" nach Deutschland, so die WWF-Einschätzung. "Es kann nicht sein, dass wir streng geschützte Bären töten, nur weil wir unsere Hausaufgaben nicht machen", betont WWF-Expertin Schönenberger.
Langfristig führe kein Weg daran vorbei, dass sich die betroffenen Alpenregionen auf die natürliche Rückkehr der Großen Beutegreifer vorbereiteten, so der WWF. Während sich in Deutschland der bayerische Freistaat mit seinem Bären-Managementplan zumindest auf dem Papier damit auseinandergesetzt habe, habe es Baden-Württemberg seit 2006 versäumt, sich auf Ursus arctos vorzubereiten, so die Kritik.
"Es braucht in den betroffenen Regionen Präventionsmaßnahmen wie geschützte Herden, bärensichere Abfallcontainer und gesicherte Bienenhäuser", sagt WWF-Bärenexpertin Joanna Schönenberger. "Noch wichtiger ist es jetzt jedoch, die Bevölkerung sachlich zu informieren. Denn ausschlaggebend für das Überleben des Braunbären in den Alpen ist die Akzeptanz der Leute, die in den Bärengebieten leben."
Weitere Informationen und Pressekontakt: Roland Gramling, Pressestelle WWF Deutschland, roland.gramling@wwf.de, Tel. 030/311 777 425
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Datum: 20.02.2013 - 12:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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