Stuttgarter Zeitung: Populismus und Herumdoktern / Kommentar zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
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Es ist höchste Zeit, die deutsche Energiewende auf ein neues
Fundament zu stellen. Was jetzt notwendig wäre, wäre ein
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2.0, das die Ökostromproduzenten
näher an den Markt heranführt. Ein Weg dahin könnte beispielsweise
sein, dass die Grünstromerzeuger - zumindest bei marktreifen
Technologien wie Windkraft - einen Aufschlag auf den Börsenpreis
erhalten statt einer festen Vergütung. Das würde den Anreiz setzen,
Ökostrom dann verfügbar zu machen, wenn die Marktpreise hoch sind,
also mehr Strom benötigt wird.
Und es würde die Erneuerbaren endlich von dem unsinnigen Vorwurf
befreien, sie verteuerten Strom: Das Gegenteil ist der Fall - wegen
des hohen Ökostromaufkommens sinkt der Börsenstrompreis, wovon
zumindest die Industrie profitiert.
Statt aber die dringende Reform des EEG anzugehen, schlägt
Schwarz-Gelb in Berlin populistisches Herumdoktoren vor, dessen
Gültigkeit wahrscheinlich schon nach der nächsten Wahl - also im
Herbst - perdu ist. Verlässlichkeit jedoch ist unerlässlich, soll die
Energiewende gelingen.
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Datum: 20.02.2013 - 20:57 Uhr
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