Rheinische Post: Koalition will Russen für Zypern-Rettung heranziehen
ID: 820404
Berliner Regierungskoalition dabei helfen, das Euro-Mitglied Zypern
vor der Staatspleite zu retten. Russische Investoren hätten bei
zyprischen Banken Milliarden Euro angelegt, umgekehrt würden aus
Zypern Milliardeninvestitionen nach Russland fließen. "Zyperns
Leistungsbilanz weist hohe Auslandsinvestitionen in Russland auf",
sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Zyperns neue
Regierung könne den Abfluss des Geldes stoppen. "Die zypriotische
Regierung muss ein Interesse daran haben, das Geld im eigenen Land zu
behalten, um damit Strukturveränderungen voranzubringen", sagte
Meister. Die auffällig hohen Auslandsinvestitionen Zyperns in
Russland legen den Verdacht nahe, dass zyprische Banken in großem
Umfang das Schwarzgeld russischer Oligarchen weiß waschen. Im
Bundestag gibt es daher erhebliche Bedenken gegen eine Rettung
Zyperns mit Krediten aus dem Euro-Rettungsschirm ESM. "In dem von der
Troika mit der neuen Regierung Zyperns noch zu verhandelnden
Memorandum of Understanding wird auch das sensible Thema Geldwäsche
gelöst werden müssen", sagte Meister. Es sei "nicht ausgeschlossen,
dass Russland kurzfristig mit einem Überbrückungskredit einspringt",
sagte der CDU-Politiker.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2013 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 820404
Anzahl Zeichen: 1586
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Koalition will Russen für Zypern-Rettung heranziehen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: NRW warnt vor zu starker Kappung der Industrierabatte ...
Nordrhein-Westfalens Landesregierung hat die Bundesregierung vor einer zu starken Reduzierung der Industrierabatte bei den Förderkosten für Ökostrom gewarnt. "Nordrhein-Westfalen als Land mit der energieintensivsten Wirtschaftsstruktur in Deutschland wird sehr genau darauf achten, dass se
Rheinische Post: Friedrich sieht sich durch NPD-Veröffentlichung bestätigt ...
Nach der Veröffentlichung von vertraulichen Belegen des Bundes-Innenministeriums zum NPD-Verbot auf der Homepage der rechtsextremistischen Partei sieht sich Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in seinen Warnungen vor einem Verbotsverfahren bestätigt. "Die Veröffentlichung der Mater
Badische Neueste Nachrichten: In Deutschland undenkbar ...
Zugegeben, es hätte noch dicker kommen können. Ségolène Royal hätte auch zur Parlamentspräsidentin oder gar Ministerin befördert werden können. Nun übernimmt die Ex-Frau von Präsident François Hollande den Vize-Chefsessel der neuen französischen Investitionsbank (BPI). Damit landet s
Badische Neueste Nachrichten: Wenig Reibungsfläche ...
Es ist der Frust, der aus Peer Steinbrück spricht. Die Klage des Herausforderers, die Kanzlerin laviere zu sehr herum und wage sich nicht aus der Deckung, kommt nicht ungefähr. Wie vor vier Jahren ist Angela Merkel auch in diesem Wahlkampf nur schwer zu fassen. Sie verlässt sich auf ihre hohen




