Neue OZ: Kommentar zu Zypern/Präsident/Wahlen
ID: 821494
Auch wenn es hierzulande für sie gerade schlecht läuft, kann sich
Angela Merkel andernorts noch über Wahlergebnisse freuen. Der von der
Kanzlerin unterstützte konservative Politiker Nikos Anastasiades wird
Präsident von Zypern und löst einen kommunistischen Vorgänger ab.
Die Wende in der Inselrepublik ist insofern bemerkenswert, als
sich damit eine Serie von Wahlerfolgen Merkel-naher Politiker in
Euro-Krisenstaaten fortsetzt. Sie haben seit 2011 in Griechenland,
Spanien und Portugal linke Regierungen abgelöst. Und jetzt kommt es
auch in Zypern dazu.
Die Freude der Kanzlerin dürfte im Fall Zypern jedoch nicht lange
andauern. Im Bundestag gibt es bislang eine breite Ablehnung für eine
deutsche Beteiligung am angeblich nötigen
17,5-Milliarden-Euro-Hilfspaket für Nikosia. Schließlich weist der
Bundesnachrichtendienst Zypern eine Rolle als Waschsalon für
russisches Schwarzgeld zu. Zudem will das Land von seinen niedrigen
Steuern für Geldgeschäfte keinen Deut abrücken.
In Zypern derweil werden vermutlich Teile des Volkes, das gestern
einen linken Bewerber fürs Präsidentenamt abgelehnt hat, bald gegen
EU-Auflagen auf die Straße gehen. Und das Fernsehen wird Bilder von
armen Menschen in dem Land verbreiten. Die gibt es freilich überall
in Europa. Sie setzen die Euro-Regeln nicht außer Kraft.
Norbert Meyer
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 821494
Anzahl Zeichen: 1674
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 294 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Zypern/Präsident/Wahlen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Schauspielerin Victoria Trauttmansdorff ("Nord Nord Mord") legt den ungewöhnlichen Anfang ihrer langjährigen Ehe offen: "Er war mein Regisseur in Stuttgart und hat mir nach einer Feier angeboten, mich mit dem Taxi nach Hause zu bringen. Ich habe dankend angenommen und im Taxi ha
Ralf Schumacher & Étienne Bousquet-Cassagne: "Ein großer Vorteil, dass wir nicht dieselbe Sprache sprechen" / Klares Statement zu Ex-Frau Cora Schumacher - Bilanz zwei Jahre nach dem C ...
Étienne Bousquet-Cassagne, der Verlobte von Ralf Schumacher, sieht in der Sprachbarriere einen wesentlichen Grund für die Harmonie in ihrer Beziehung: "Es ist auch ein großer Vorteil, dass wir nicht dieselbe Sprache sprechen", sagte Bousquet-Cassagne der "Neuen Osnabrücker Zeitung
re:publica-Gründer Andreas Gebhard: "Twitter gibt es nicht mehr" - Kritik am Einsatz von iPads in Schulen / "Wir haben uns von X verabschiedet - ich empfehle jedem, dasselbe zu tun&quo ...
Andreas Gebhard, Gründer der Digital-Konferenz re:publica, plädiert nach der Übernahme der Plattform Twitter durch Elon Musk für eine klare sprachliche Trennung vom Nachfolgedienst. "Man muss natürlich X sagen. Es heißt anders, weil es etwas anderes ist. Der Name ist anders, der Eigentüm
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Armutsflüchtlingen ...
Den Kommunen helfen Keine Frage: Die EU steht vor einer neuen Herausforderung. Wenn von 2014 an auch Bulgarien und Rumänien volle Freizügigkeit als Arbeitnehmer genießen, ist mit mehr Menschen zu rechnen, die vor bitterer Armut in der Heimat flüchten. Grund zu großen Ängsten besteht ab
Neue OZ: Kommentar zu Türkei/Merkel ...
Kalte Schulter Das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland hatte lange etwas von einer enttäuschten Liebe: Während die Türkei sich bis vor einigen Jahren nach nichts mehr sehnte als nach einer Vereinigung mit der EU, konnte man sich vor allem in Berlin bestenfalls eine privilegier
Märkische Oderzeitung: Zu den jüngsten Netzattacken gegen Firmen und Behörden westlicher Staaten ...
Gewiss sind Netzattacken aus China nicht in Ordnung, aber machen es die Anderen anders? Ganz abgesehen davon, dass Wirtschaftsspionage wohl so alt ist wie die Menschheit. Im Falle Chinas beeindrucken lediglich die erbeuteten Datenmengen. Ansonsten wird rund um den Globus gespäht, was das Zeug hä
Märkische Oderzeitung: zum Türkei-Besuch Merkels: ...
Angela Merkel, die an diesem Wochenende in die Türkei gereist ist, wird nicht als Bittstellerin kommen, weder aktuell noch in Zukunft - und auch keiner ihrer Kollegen. Allerdings sollte sich die EU endlich einmal darüber klar werden, wie ihr Verhältnis zur aufstrebenden Macht im östlichen Mi




