Neue OZ: Kommentar zu Armutsflüchtlingen
ID: 821496
Keine Frage: Die EU steht vor einer neuen Herausforderung. Wenn
von 2014 an auch Bulgarien und Rumänien volle Freizügigkeit als
Arbeitnehmer genießen, ist mit mehr Menschen zu rechnen, die vor
bitterer Armut in der Heimat flüchten. Grund zu großen Ängsten
besteht aber nicht.
Zu Recht weist Arbeitsministerin Ursula von der Leyen darauf hin,
dass es auch bei der ersten EU-Osterweiterung um Polen große Sorgen
gab, Billiglöhner könnten Deutschen ihre Jobs streitig machen und die
Sozialausgaben würden steigen. Am Ende kamen viel weniger Zuwanderer
als befürchtet: zum einen, weil andere Arbeitsmärkte attraktiver
waren als der deutsche. Zum anderen, weil der Lebensstandard in Polen
rasch gesteigert werden konnte und die Menschen wieder eine
Perspektive sahen. Genau dies ist auch die richtige Strategie für
Bulgarien und Rumänien. Allerdings leiden beide Länder unter so
großer Armut, dass eine schnelle Wende zum Besseren nicht zu erwarten
ist. Die deutschen Kommunen müssen sich deshalb auf neue
Integrationsprobleme und zusätzliche Soziallasten einstellen. Der
Bund darf sie damit nicht alleine lassen.
Schärfere Missbrauchskontrollen in den Städten und Gemeinden zu
fordern, wie Minister Friedrich es tut, ist zwar richtig. Doch
zugleich muss der Bund auf internationaler Ebene mehr für die
wirtschaftliche Gesundung der EU-Krisenstaaten tun.
Uwe Westdörp
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.02.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 821496
Anzahl Zeichen: 1719
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 264 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Armutsflüchtlingen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Schauspielerin Christine Neubauer meidet trotz privater Szene-Kontakte Mallorcas Partymeile. Grund der Zurückhaltung ist eine unangenehme Erfahrung: "Einmal bin ich mit dem Auto am Bierkönig vorbeigefahren, in unserem offenen Jeep. Als die Leute mich sahen, ging das Gegröhle schon los: '
Wirtschaftsweiser Truger macht Bundesregierung für Haushaltslücke mitverantwortlich / Achim Truger sondern macht Ausgabenentscheidungen der Bundesregierung für das Defizit verantwortlich. ...
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte um den knappen Bundesetat hat der Wirtschaftsweise Achim Truger teure politische Einzelmaßnahmen der Bundesregierung als wesentliche Ursache für das aktuelle Finanzloch kritisiert. "Es war nicht klug, die Gastro-Mehrwertsteuer zu senken oder die Mü
Wirtschaftsweise Truger warnt vor Zerbrechen der Regierung / Achim Truger sieht den Zusammenhalt der Bundesregierung durch den verschärften Streit um die anstehenden Sozial-Reformen akut gefährdet. ...
Angesichts der hitzigen politischen Debatten um die aktuellen Sozial-Reformen hat der Wirtschaftsweise Achim Truger vor einem vorzeitigen Ende der amtierenden Bundesregierung gewarnt. "Ich mache mir große Sorgen, dass sich der Ton bei den sogenannten Sozial-Reformen so verschärft, dass die Po
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Zypern/Präsident/Wahlen ...
Serie für Merkel Auch wenn es hierzulande für sie gerade schlecht läuft, kann sich Angela Merkel andernorts noch über Wahlergebnisse freuen. Der von der Kanzlerin unterstützte konservative Politiker Nikos Anastasiades wird Präsident von Zypern und löst einen kommunistischen Vorgänger ab
Neue OZ: Kommentar zu Türkei/Merkel ...
Kalte Schulter Das Verhältnis zwischen der Türkei und Deutschland hatte lange etwas von einer enttäuschten Liebe: Während die Türkei sich bis vor einigen Jahren nach nichts mehr sehnte als nach einer Vereinigung mit der EU, konnte man sich vor allem in Berlin bestenfalls eine privilegier
Märkische Oderzeitung: Zu den jüngsten Netzattacken gegen Firmen und Behörden westlicher Staaten ...
Gewiss sind Netzattacken aus China nicht in Ordnung, aber machen es die Anderen anders? Ganz abgesehen davon, dass Wirtschaftsspionage wohl so alt ist wie die Menschheit. Im Falle Chinas beeindrucken lediglich die erbeuteten Datenmengen. Ansonsten wird rund um den Globus gespäht, was das Zeug hä
Märkische Oderzeitung: zum Türkei-Besuch Merkels: ...
Angela Merkel, die an diesem Wochenende in die Türkei gereist ist, wird nicht als Bittstellerin kommen, weder aktuell noch in Zukunft - und auch keiner ihrer Kollegen. Allerdings sollte sich die EU endlich einmal darüber klar werden, wie ihr Verhältnis zur aufstrebenden Macht im östlichen Mi




