Lebensmittelskandale: FREIE WÄHLER fordern Stärkung regionaler Strukturen / Aiwanger: Unkontrollierbare Strukturen der Fleischmafia sind Ursache der Skandale
ID: 822084
im Interesse des Verbraucherschutzes endlich die wahren Ursachen der
ständigen Lebensmittelskandale zu benennen und die richtigen
Konsequenzen zu ziehen. Der Vorsitzende der FREIE WÄHLER
Landtagsfraktion, Hubert Aiwanger:
"Nach jedem Skandal kündigt die Politik strengere Kontrollen und
härtere Strafen an. Dabei schaffen wir es nicht mal, die Betrüger
öffentlich zu benennen, weil die Beweissicherung noch nicht
abgeschlossen sei und die Betrüger damit drohen, am Ende noch
Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe zu stellen. Wir müssen
diesem kriminellen Treiben durch eine Stärkung regionaler,
mittelständisch-bäuerlicher Strukturen entgegenwirken. Je mehr der
Verbraucher die Möglichkeit hat, beim Bauern, Metzger, Bäcker oder
Lebensmittelhändler um die Ecke einzukaufen, der Produkte aus der
Region verkauft, umso geringer sind die Marktanteile der
internationalen Fleisch- und Lebensmittelbranche, in der teilweise
mafiöse Züge herrschen. Der Lobbyeinfluss dieser Kreise auf die
Politik ist aber so stark, dass seit Jahren genau der gegenteilige
Weg beschritten wird: die kleinen Strukturen, vom Bauernhof bis zum
Metzger, dem kleinen Schlachthof und der kleinen Molkerei, werden
durch überzogene Bürokratie gezielt aus dem Markt gedrängt, um die
Marktanteile der "Großen" auszubauen und Monopolstrukturen zu
errichten. Wir brauchen eine gesunde Mischung aus sauberen
Großstrukturen, welche auch weltweite Märkte bedienen können und
regionalen Strukturen, welche die Versorgung vor Ort und gezielte
Feinschmeckermärkte im Export bedienen können."
Pressekontakt:
Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER LANDTAGSFRAKTION im
Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel.: +49 (0) 89 / 41 26 - 29 41, Dirk.Oberjasper@FW-Landtag.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.02.2013 - 15:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 822084
Anzahl Zeichen: 2059
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Nahrung- und Genussmittel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 213 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lebensmittelskandale: FREIE WÄHLER fordern Stärkung regionaler Strukturen / Aiwanger: Unkontrollierbare Strukturen der Fleischmafia sind Ursache der Skandale"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Freie Wähler Bayern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Freie Wähler Bayern
foodwatch zum Thema Eier-Betrug ...
Zum mutmaßlichen Betrug mit falsch deklarierten Eiern erklärt Anne Markwardt von der Verbraucherorganisation foodwatch: "Das Kontrollsystem hat hoffnungslos versagt. Lebensmittelkontrollbehörden und Öko-Kontrollstellen müssen die Ergebnisse ihrer Betriebskontrollen publik machen, d
Hochwertige Weine der Remstalkellerei online beziehen ...
Die Remstalkellerei, so wie sie heute besteht, wurde 1950 eröffnet. Im Jahr 2001 erfolgte eine Renovierung und Sanierung des gesamten Betriebs. Heute verfügt die Kellerei über ein Lager mit 32.000.000 Liter Kapazität. Dazu gehört ein Keller mit Holzfässern, in dem insgesamt 700.000 Liter Wein
Am 6. März ist der Tag der Tiefkühlkost - Clarence Birdseye (BILD) ...
Kennen Sie eigentlich Clarence Birdseye? Der Amerikaner gilt als Vater der Tiefkühlkost, seit er 1912 hoch im Norden bei den Inuit den Grundstein für ein Gericht legte, das heute wirklich jeder kennt: die iglo Fischstäbchen. Auf einer seiner Expeditionen schaute sich der amerikanische Biolo
Lasagne bleibt auf der Speisekarte / Gastronomen-Befragung: Deutsche Restaurantgäste verändern ihr Bestellverhalten nach Pferdefleischskandal nicht ...
Der gegenwärtige Pferdefleisch-Skandal hat keinerlei Einfluss auf die deutsche Gastronomie. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage von Bookatable, Europas größtem Restaurantführer mit Reservierungsfunktion, für die mehr als 50 Gastronomen befragt wurden. Demnach sagen nur zwölf Prozent der




