Westfalenpost: Kein Grund zum Jubeln Nina Grunsky zur Tarifeinigung imöffentlichen Dienst

Westfalenpost: Kein Grund zum Jubeln
Nina Grunsky zur Tarifeinigung imöffentlichen Dienst

ID: 831304
(ots) - Die Lehrer streiken - während in NRW zwei Jahrgänge
zugleich Abiturklausuren schreiben müssen? Und während sich die
Zehntklässler auf die Abschlussprüfungen vorbereiten? Ein Szenario,
das nicht ganz unwahrscheinlich ist. Denn Gewerkschaften und Länder
haben für den öffentlichen Dienst einen Tarifkompromiss ausgehandelt
- aber die Lehrer dafür verkauft. 5,6 Prozent mehr Lohn gibt es für
die Angestellten. Ein sattes Plus in Zeiten klammer Kassen. Ein Plus,
das umgekehrt Länder wie NRW schmerzt, die um Etatkonsolidierung
kämpfen. Einerseits kann ein Unternehmen, das Minus macht, schlecht
die Löhne erhöhen. Andererseits wehren sich Angestellte zu Recht
dagegen, dass steigende Staatskosten nur aus ihrer Tasche finanziert
werden. Ein Argument, das die Beamten aber gleichfalls anführen
können - doch sie erwarten Einschnitte. Die angestellten Lehrer
bundesweit einheitlich zu bezahlen, darauf hat man sich wieder nicht
einigen können. Dabei hatte diese Forderung weit oben auf der Liste
der Gewerkschaften gestanden. Wettbewerb ist eigentlich einer der
großen Vorzüge des Föderalismus. Doch wenn gut ausgebildete Lehrer
womöglich von reicheren Länder abgeworben werden, geschieht dies zum
Schaden der Schüler. Alles in allem ist der Tarifkompromiss also kein
Grund zum Jubeln.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Westfalenpost: Auferstehung in Gelb: Die Untoten der FDP
Stefan Hans Kläsener zur FDP Neue OZ: Kommentar zu Parteien/FDP/Parteitag
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.03.2013 - 20:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 831304
Anzahl Zeichen: 1539

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kein Grund zum Jubeln
Nina Grunsky zur Tarifeinigung imöffentlichen Dienst
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Auferstehung in Gelb: Die Untoten der FDP Stefan Hans Kläsener zur FDP ...
Wer Philipp Rösler ein wenig näher kennt, muss mit Blindheit geschlagen sein, wenn er nicht dreierlei erkennt: eine immens intelligente politische Begabung, ein durch eine kurvenreiche Biografie außergewöhnlich nachdenklicher und bodenständiger Politiker, ein gewiefter Taktiker der Macht, d

Lausitzer Rundschau: Der vorgezogene Bundesparteitag der FDP: Sorglosigkeit undÜberdruss Am Wendepunkt ...
Die FDP ist noch nicht tot. Auf ihrem Parteitag haben die Liberalen den Geist der Freiheitspartei in Deutschland neu aus der Flasche gelassen. Allerdings anders, als sich die Führungsspitze dies vorgestellt hat. Ob verdientermaßen oder nicht, die Delegierten haben sich die Freiheit genommen, d

WAZ: Harte Zeiten für Beamte - und NRW - Kommentar von Theo Schumacher ...
Die Ausgaben steigen - und mit ihnen wächst der Spardruck. Für die Landesregierung wird der Spielraum immer enger. Wenn Norbert Walter-Borjans ein umsichtiger Finanzminister ist, wird er im Haushalt für den jüngsten Tarifabschluss vorgesorgt haben. Wobei 144 Millionen Euro Mehrkosten in dies

WAZ: Röslers zweite Chance - Kommentar von Miguel Sanches ...
Schwarmintelligenz gibt es nicht nur im Netz. Die Delegierten des FDP-Parteitages haben ihre Führung fein austariert. Es gibt wenig Spielraum für Rangkämpfe, denn kein Stellvertreter schnitt besser als FDP-Chef Philipp Rösler ab. Mit Wolfgang Kubicki wird ein Ichling eingebunden, und der for


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z