Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und Homoehe
ID: 832077
die sich abseits einer Ordnung bewegten, die vielfach noch religiös
begründet wurde. Diese Wahrnehmung ist einer Wahrnehmung gewichen,
die Homosexualität als Normalität akzeptiert. Und das ist gut so.
Nur: Wenn das so ist, dann gibt es keinen Grund mehr, homosexuellen
Partnerschaften die Gleichstellung zu verweigern. Das wird nicht
durchhaltbar sein. Auch in CDU und CSU wächst die Zahl derer, die das
begreifen. Kanzlerin Angela Merkel, davon darf man ausgehen, gehört
dazu. Statt für diese Sicht der Dinge in den eigenen Reihen zu
streiten, wartet sie aber lieber ab. Sie möchte, dass das
Bundesverfassungsgericht ihr die Arbeit abnimmt. Das mag clever
erscheinen. Überzeugend ist es wieder einmal nicht.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.03.2013 - 19:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 832077
Anzahl Zeichen: 974
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 133 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und Homoehe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




