Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Familiengipfel
ID: 832990
Wahlkampfthema zu machen. Zu lange ist sie unterschätzt worden. Doch
wenn Defizite die Mehrheit der Deutschen besonders hart treffen, dann
die in der Familienpolitik. Es gibt sie zuhauf: vom Rechtsanspruch
auf einen Kita-Platz bis hin zum Umgang mit Müttern in der
Arbeitswelt. Bei letzterem gibt die Union nun das Tempo vor mit dem
Vorschlag, einen Rechtsanspruch für Mütter und Väter zu schaffen, die
nach Teilzeittätigkeit im Zuge der Betreuung von Kindern auf eine
Vollzeitstelle aufstocken wollen. Hoffentlich hält sie das Tempo und
schafft einen solchen Passus im Gesetz. Das stärkt Rechte arbeitende
Eltern. An anderer Stelle muss die Union aber schnell ihr Scheitern
eingestehen. Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter
Dreijährige zum August ist nicht im ganzen Land zu halten. Es wäre
schön, wenn die Politik das endlich zugibt, statt sich an
Durchhalteparolen zu klammern. Nur dann sind Gipfel wie gestern
erfolgreich und nicht nur heiße Luft. Am Ende nur mit dem
Betreuungsgeld als familienpolitische Leistung dazustehen, ist für
eine Regierung zu wenig.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.03.2013 - 19:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 832990
Anzahl Zeichen: 1392
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Familiengipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum NRW-Haushalt ...
Drei Prozesse, drei Niederlagen: Wenn NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) jemals auf ein Arbeitszeugnis angewiesen sein sollte, dürften die schlechte Beurteilung die Chancen auf einen neuen Job senken. Der NRW-Verfassungsgerichtshof in Münster hatte den Nachtragshaushalt 2010 auß
Mittelbayerische Zeitung: Nützliche Drohgebärde - Das EU-Parlament geht im Haushaltsstreit den richtigen Weg: Die Union braucht ein verlässliches Budget. Von Hanna Vauchelle ...
Zu allem Ja und Amen sagen? Nicht mit dem Europaparlament. Die Abgeordneten werden den EU-Regierungschefs heute zeigen, dass sie mehr sind als ein bloßes Abnick-Parlament. Es ist gut, dass die Kammer ihre Rechte, die der Lissabon-Vertrag einräumt, wahrnimmt und sogar als Drohmittel nutzt. Denn
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Deutsches Milchpulver für chinesische Babys Guten Ruf ausbauen JULIA GESEMANN ...
China - das aufstrebende Land der Mitte. In den vergangenen Jahren erschütterten diverse Lebensmittelskandale das Land. Unschuldige Säuglinge sind durch verseuchtes chinesisches Milchpulver zu Schaden oder ums Leben gekommen. Die Folge: Die Chinesen vertrauen ihren eigenen Produkten nicht mehr
WAZ: Routinierter Verfassungsbruch - Kommentar von Tobias Blasius ...
Methodische Widersprüche, überholte Daten - in deutlichen Worten haben die höchsten Richter in Nordrhein-Westfalen der rot-grünen Landesregierung einen erneuten Verfassungsbruch zur Last gelegt. Wirklich alarmiert wirkt dennoch niemand in Düsseldorf. Das (Steuer-) Geld des Jahres




