Sahra Wagenknecht: Merkels Wahlkampfente wird Managergehälter nicht begrenzen
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Abfindungen darf man weder den Aktionären überlassen noch einer
Regierung, die den Reichtums- und Armutsbericht fälscht", erklärt
Sahra Wagenknecht zur Ankündigung von Bundeskanzlerin Angela Merkel
(CDU), die Rechte der Aktionäre bei der Begrenzung von
Managergehältern stärken und die Frage auf europäischer Ebene regeln
zu wollen. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE
LINKE weiter:
"Völlig überzogene Managergehälter untergraben das
Leistungsprinzip. Die große Bedeutung von Boni wie Aktienoptionen in
börsennotierten Unternehmen zeigt: Die Aktionäre werden das nicht
besser regeln als die Aufsichtsräte, in denen immerhin noch
Arbeitnehmervertreter sitzen. Das ist daher ein typischer 'Verstehen
Sie Spaß'-Gag von Merkel: Wenn es in der Küche heiß wird, gibt es
eine Wahlkampfente und anschließend wird das in Europa totgequatscht.
Wir brauchen in Deutschland eine gesetzliche Begrenzung von
Managergehältern auf das Zwanzigfache der untersten Lohngruppen des
jeweiligen Unternehmens, wie es der Präsident des
Weltwirtschaftsforums in Davos fordert. Dies wird auch von einer
Mehrheit der Bundesbürger befürwortet. Boni und übermäßige
Abfindungen gehören generell verboten."
Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 13.03.2013 - 11:01 Uhr
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