Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EU-Gipfel
ID: 835639
dieses EU-Frühjahrsgipfels merkwürdig entrückt. Wohl wurde die Lage
diskutiert, am Ende jedoch stand ein Weiter-so. Vereinbart wurde, das
Augenmerk auf die strukturellen Defizite zu legen, die Frankreich ein
langsameres Sparen ermöglichen sollen oder eine "wachstumsfreundliche
Haushaltskonsolidierung" anzustreben. Notenbankchef Mario Draghi
präsentierte die neuesten Zahlen zu Defiziten und Lohnstückkosten.
"Wer bekommt denn durch diese technischen Worthülsen das Gefühl",
fragte Martin Schulz, der Präsident des Europaparlaments, in die
Gipfelrunde, "hier kümmere man sich um seine Probleme und Sorgen."
Sicher, Aktionismus mit immer neuen Ankündigungen bringt nichts -
inmitten blanker sozialer Not in Europa einen gelangweilten
Routinegipfel abzuhalten wirkt aber wie Hohn.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 7205-1225
newsroom.stuttgarterzeitung@stz.zgs.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.03.2013 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 835639
Anzahl Zeichen: 1103
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 177 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum EU-Gipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Frankfurter Neue Presse: Das europäische Projekt nicht verspielen. Leitartikel von Dr. Dieter Sattler über den EU-Gipfel. ...
Die Regierungen hatten beschlossen den EU-Haushalt, der von ihnen finanziert wird, nicht weiter anwachsen zu lassen. Aber das EU-Parlament machte an der falschen Stelle von seinem neuen Recht Gebrauch: Es blockiert in völliger Verkennung der allgemeinen Finanzlage den neuen Sparhaushalt: Als ob
Harms (Grüne) zu Syrienintervention: Nicht ohne UN-Mandat / Haushaltsplan: Prioritäten von vorgestern ...
Bonn/Brüssel, 15. März 2013 - Als "große Provokation" empfindet Rebecca Harms, die Fraktionsvorsitzende der Grünen im EU-Parlament, den Vorschlag von Cameron und Hollande, Waffen an die Syrische Opposition zu liefern. "Wenn ich die beiden ernst nehmen würde, dann hieße das, m
Das Erste, Freitag, 15. März 2013, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Carsten Schneider, Haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, Thema: EU Gipfel 8.05 Uhr, Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Thema: Weltverbrauchertag Pressekontakt: WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-220-71
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Israel/Koalition ...
Israels neue Regierungskoalition ist alles andere als eine Wunschehe. Die Partner - Premier Benjamin Netanjahu und das Gespann der dynamischen Newcomer Jair Lapid und Naftali Bennett - bleiben potenzielle, von Misstrauen erfüllte Rivalen. Wie lange solch eine Koalition hält, ist fraglich. Aber




