Neuer«GDI Impuls» zu Big Data
ID: 837634
Maschinen und Geräte ständig produzieren, sind Thema der eben
erschienenen Ausgabe von «GDI Impuls». Das GDI-Wissensmagazin geht
dem plötzlichen Interesse an Daten auf den Grund und analysiert, wo
sich aus dem scheinbar unüberschaubaren Input ein brauchbarer Output
generieren lässt; und wo eben nicht. Hier drei «Impuls»-Geschichten
in aller Kürze:
IT-Unternehmer Nicolas Bissantz warnt im Interview davor, allzu
grosse Erwartungen in Big Data zu setzen: «Die Daten bleiben scheu
und grausam. Es ist schwierig, aus ihnen zu lernen, und noch
schwieriger, das Gelernte umzusetzen.»
Eine Gegenbewegung zum datengetriebenen Business sieht Raymond Bär
für die Branche der Privatbanken. Im Kundenverkehr werde «die
Kommunikation im wesentlichen analog bleiben», sagt der
Ehrenpräsident der Julius Bär Gruppe AG: «Unsere Kunden wollen weder
einem Computer noch einem Internet gegenübersitzen.» Bankintern könne
es bei sensiblen Daten sogar zu einer teilweisen Ent-Digitalisierung
kommen.
Schliesslich rechnet Matthias Sutter mit Frank Schirrmachers
«Ego»-Thesen ab. Der Verhaltensökonom an der Universität Innsbruck
stellt klar, dass die Spieltheorie den Homo oeconomicus nicht
erfunden habe, sondern im Gegenteil herausgefunden habe, «dass dieses
Modell eben nicht der Realität entspricht». Auch der Vorwurf, die
Spieltheorie habe die Finanzmärkte erobert, ist für Sutter «völlig
unverständlich.»
Pressekontakt:
Zusammenfassungen sind unter www.gdi-impuls.ch zu finden.
«GDI Impuls» in gedruckter Form ist erhältlich bei Daniela Fässler: daniela.faessler@gdi.ch
Telefon +41 44 724 61 11
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Datum: 19.03.2013 - 16:15 Uhr
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