Neuer Schwung für Angleichung der Löhne und Renten in Ostdeutschland
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Neuer Schwung für Angleichung der Löhne und Renten in Ostdeutschland
Rentenformel muss reformiert und vereinfacht werden
Nach Veröffentlichung der endgültigen Daten zur Lohn- und Gehaltsentwicklung des Statistischen Bundesamtes steht die Höhe der Rentenanpassung zum 01. Juli 2013 fest. Die Renten werden im Westen um 0,25 Prozent und im Osten um 3,29 Prozent steigen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Peter Weiß:
"Die große Ost-West-Differenz bei der Rentenanpassung zeigt, dass für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Lohnangleichung zwischen Ost und West einen großen Schritt vorangekommen ist. Die höheren Lohnsteigerungen führen im Osten Deutschlands auch zu höheren Rentensteigerungen.
Grundsätzlich sind die Rentenanpassungen in Deutschland an die Entwicklung der Bruttolöhne und Gehälter gekoppelt. In der Rentenformel wirkt sich 2013 letztmalig der sogenannte Riester-Faktor mindernd aus. Unterbliebene Rentenkürzungen aufgrund der Rentengarantie mindern nochmals im Westen die Rentenanpassung, wohingegen im Osten das Rentenkonto bereits ausgeglichen ist.
Die Rentenanpassung ist mittlerweile völlig mit Berechnungs- und Verrechnungsformeln überlagert. Immer mehr und neue Instrumente haben dazu geführt, dass die Anpassung heute und auch langfristig nicht mehr überschaubar ist und die verschiedenen Faktoren die Rentenanpassung nicht unerheblich verändern.
Für den Nichtexperten ist die Rentenformel kaum noch erklärbar. Deshalb muss die Rentenformel reformiert und vereinfacht werden. Jeder soll verstehen können, wie die Renten zustande kommen und wie die jeweilige Anpassung verläuft."
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Datum: 20.03.2013 - 15:01 Uhr
Sprache: Deutsch
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