Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Rechtsextremismus
ID: 840952
und das Zwickauer Terrortrio hatte mehr Unterstützer als angenommen:
Diese beiden Nachrichten sollten die Alarmglocken schrillen lassen.
Doch die Erkenntnisse zeigen auch, dass die Politik nicht mehr ganz
so blind ist auf dem rechten Auge. Aus einst 41 NSU-Helfern wurden
nun mindestens 129. Das spricht für eine längst überfällige
Aufklärung. Weitaus brenzliger für die Behörden ist die Frage, ob
unter den Unterstützern V-Leute sind. Danach hat der
Untersuchungsausschuss sie nun gefragt - übrigens nicht zum ersten
Mal. Sollte sich herausstellen, dass die Zwickauer Terroristen von
V-Leuten unterstützt wurden, steht ein neuer Vorwurf im Raum. Es
reichte nicht mehr, den Behörden Tatenlosigkeit vorzuwerfen. Hier
ginge es um bewusste Inkaufnahme der Unterstützung von Mördern. Wenn
dem so wäre, spielte das allen NPD-Verbotsgegnern in die Hände.
Sollten hier V-Männer unterwegs gewesen sein, läge es nahe, dass auch
die NPD - trotz anders lautender Beteuerungen - von ihnen durchsetzt
ist. Dann droht ein Verbotsverfahren erneut zu scheitern. Das wäre
fatal.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.03.2013 - 21:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 840952
Anzahl Zeichen: 1379
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 242 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Rechtsextremismus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Schwäbische Zeitung: Verstaubte Behörde - Leitartikel ...
In der Diskussion um die NPD fällt immer wieder das Argument, man solle die Partei nicht verbieten, damit die Rechte in dieser Organisationsform beobachtbar bleibt. Bei einem Verbot könnten Rechtsextremisten abtauchen in die staatlich kaum zu kontrollierende Szene freier Kameradschaften und los
Rheinische Post: Bewegung bei Endlager = Von Birgit Marschall ...
Nach der vorerst gescheiterten Strompreisbremse kann Bundesumweltminister Altmaier endlich einen persönlichen Erfolg feiern: In intensiven Gesprächen rang er dem rot-grün-regierten Niedersachsen ab, trotz des Gorleben-Konflikts den Widerstand gegen ein gemeinsames Endlagersuch-Gesetz aufzugebe
GRECO bescheinigt Ukraine Fortschritte bei Korruptionsbekämpfung ...
GRECO, die Korruptionsüberwachungsstelle des Europarates, hat bestätigt, dass das osteuropäische Land eine Reihe verschiedener Empfehlungen im Bereich der Antikorruption umgesetzt hat. Diese Rückmeldung ging aus der 59. GRECO-Plenarsitzung hervor, in deren Rahmen die Ukraine ihren Fortsc
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Putin-Gegenspieler Beresowski tot Gerüchteküche JOCHEN WITTMANN, LONDON ...
Eine Reihe von Gegnern des russischen Präsidenten Wladimir Putin - von denen Boris Beresowski einer der schärfsten war - ist in den letzten Jahren im britischen Exil unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Beresowskis Freund Arkadi Patarkazischwili, georgischer Oppositionspolitiker,




