RNZ: Russland/Razzien
ID: 842537
Peer Steinbrück rief gestern dazu auf, Menschenrechtsverletzungen
in Russland "nicht auf dem Marktplatz" anzuprangern. Man verspiele
sonst Zugänge, mit denen man praktische Fortschritte bewirken könne.
Dieser Rat, ausgerechnet vom selbsternannten "Mister Klartext", geht
haarscharf an der Wirklichkeit vorbei. Putin selbst ist es
schließlich, der die Tür zum Dialog zuschlägt. Jene Zugänge hat ja
gerade eine NGO wie die Konrad-Adenauer-Stiftung, die als einzige
deutsche Organisation noch einen Dialog mit Putins Staatspartei
"Einiges Russland" pflegte. Bis gestern. Razzien bei deutschen
Stiftungen - das ist Putins Art, Klartext zu sprechen. Das Vorgehen
sollte all jene aufrütteln, die glaubten, dass Russland langsam aber
sicher den Weg zur Demokratie gehen würde. Seit seiner Rückkehr in
den Kreml im Mai 2012 macht Putin unmissverständlich klar, wo die
Reise tatsächlich hingeht. Rechtsstaatliche Prinzipien gewährt er
nur, solange niemand die Machtfrage stellt. Das immer härtere
Vorgehen zeigt, welche Lehre Putin aus den Massenprotesten im
vergangenen Jahr gezogen hat: So etwas passiert ihm nicht noch
einmal. Und das ist zugleich die einzige gute Nachricht: Wenn der
Präsident so rücksichtslos durchgreift, scheint er seine Gegner mehr
zu fürchten denn je.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.03.2013 - 19:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 842537
Anzahl Zeichen: 1585
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 182 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Russland/Razzien"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Dieses Mal hat man sich dem Hauptgastgeber USA auf erschreckend schamlose Weise angebiedert: Das fängt mit dem eigens ins Leben gerufenen, absurden "Fifa-Friedenspreis" für Donald Trump an, reicht über die lange Halbzeitshow nach Vorbild des Super Bowl und geht hin bis zu Einreisesperre
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zu den Reformen der Bundesregierung ...
Zurecht ist die Empörung über die von Warken angestoßene Pflegereform groß. Viel zu sehr ist die Reform auf Einschnitte bei denen getrimmt, die sowie so schon wenig haben. Keine Frage: Auch Einsparungen müssen sein. Allerdings scheint Schwarz-Rot, wie zuvor bei der Reform der Krankenversicherun
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Sondervermögen ...
Nicht perfekt, aber ein Anfang: So könnte man den Mittelabfluss beim 500-Milliarden-Sondervermögen zusammenfassen. Die Annahme, sämtliche 37,2 Milliarden Euro, die für 2025 zur Vergabe angedacht waren, könnten sofort in Infrastrukturprojekte laufen, war naiv. Zu komplex sind Anträge, Bewilligu
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
WAZ: Ein Alarmsignal für Merkel. Kommentar von Walter Bau ...
Die Deutschen, die andere Nationen finanziell "erwürgen", mit ihrem "Hegemoniestreben" die Partner verschrecken und ihnen oberlehrerhaft vorschreiben wollen, wie ihr "Geschäftsmodell" gefälligst auszusehen hat. Das sind harte Worte an die Adresse der Bundesregieru
BERLINER MORGENPOST: Klima des Misstrauens Michael Stürmer über die Durchsuchung von westlichen Stiftungen in Russland ...
Spionenfurcht gehört zu Russland wie Wodka, Väterchen Frost und die Ruppigkeit der Miliz. Seit mehreren Tagen werden die Büros westlicher Stiftungen in Moskau und St. Petersburg durchsucht, Computer auf ihr Software geprüft und Akten durchstöbert - einfach mal so. Heute erwischt es die SPD-
neues deutschland: Deutsche Bank und Zypern: Weit aus dem Fenster ...
Repräsentanten der Deutschen Bank lehnen sich gerne mal weit aus dem Fenster. Jetzt war es ihr Chefvolkswirt, David Folkerts-Landau, der sich angesichts der Lösung des Zypern-Problems besonders weit hinaus wagte. Gläubiger von Banken und Staaten sollten für die Rettung herangezogen werden, bev
neues deutschland: nd-Brief zum Presseplatz-Problem beim bevorstehenden NSU-Prozess ...
Der Chefredakteur von »neues deutschland«, Tom Strohschneider, hat wegen der Irritationen über die Vergabe der Presseplätze beim bevorstehenden »NSU«-Prozess nachfolgenden Brief an die Chefredaktionen anderer Medien adressiert: Berlin, 26.03.2013 Liebe Kolleginnen und Kollegen, d




