Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland
ID: 842549
Ausland erhalten, müssen sich seit dem Sommer vergangenen Jahres als
"ausländische Agenten" registrieren lassen. Wladimir Putin legte
offenbar großen Wert auf eben diesen Begriff. Er ist nicht einfach
eine Benennung. Er ist eine Formel, die zum Instrumentarium des
sowjetischen Geheimdienstes zählte. Wer als ausländischer Agent galt,
zählte nicht nur zum Lager der Feinde, er durfte in allernächster
Zeit mit seiner Verhaftung rechnen. Nach dem Staats- und
Regierungsverständnis Wladimir Putins ist die Benennung ausländischer
Agent für Nichtregierungsorganisation folgerichtig. Die Staatsmacht
ist für ihn ein sich selbst kontrollierendes und regulierendes
Gebilde. Voneinander unabhängig agierende Staatsorgane sind in dieser
Logik ebenso wenig vorgesehen wie eine gesellschaftliche Kontrolle.
Wer wie eine NGO nicht mit der Regierung ist, kann folglich nur gegen
sie sein.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.03.2013 - 19:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 842549
Anzahl Zeichen: 1159
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 140 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt gibt es erstmals eine finanzielle Bilanz zu den körperlichen Schäden der Opfer. Die Zahlen stammen von der R+V-Versicherung, die den vom Attentäter Taleb A. als Waffe missbrauchten Mietwagen versichert hatte. Wie die in Halle
Anwalt von Weihnachtsmarkt-Opfern rechnet mit Millionenklagen gegen Stadt Magdeburg ...
Mögliche Fehler und Versäumnisse beim Schutz des Magdeburger Weihnachtsmarktes könnten die Stadt Magdeburg finanziell teuer zu stehen kommen. Der Magdeburger Rechtsanwalt Thomas Klaus, der rund 100 Opfer des Anschlags vom Dezember 2024 vertritt, rechnet mit Schadensersatzklagen gegen die Kommune.
Neue Grundsteuer setzt Kommunen in Sachsen-Anhalt finanziell unter Druck ...
Die neue Grundsteuer bringt Sachsen-Anhalts Kommunen bislang weniger Einnahmen als vor der Reform. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes sanken die Einnahmen bei der Grundsteuer A um 1,7 Millionen Euro und bei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Neonazis überdurchschnittlich kriminell Des Jägers Ausdauer FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF ...
Zieht man die behördliche Aufnahme von rechtsextremistischen Verbrechen heran, darf sich NRW-Innenminister als Pionier rühmen. Als die Mordserie des NSU die Gefahr von rechts wieder in das Bewusstsein der Menschen gerückt hatte, demonstrierte Ralf Jäger Entschlossenheit. Mit einem Acht-Punkt
Mitteldeutsche Zeitung: zu NSU-Prozess ...
Gerichtspräsident Karl Huber hat völlig recht, wenn er sagt, es gehe zuallererst um die Klärung der Vorwürfe gegen die mutmaßlichen Täter und deren etwaige Verurteilung. Das wird eine schwere Arbeit. Nur hindert sie das Gericht doch nicht daran, die innen- wie außenpolitische Dimension d
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Durchsuchung deutscher Stiftungen in Russland Eiszeit MATTHIAS BUNGEROTH ...
Man stelle sich vor, so etwas würde in Deutschland passieren: Da werden in Russland ohne Gerichtsbeschluss Büros von Stiftungen wie der Konrad-Adenauer- oder der Friedrich-Ebert-Stiftung durchsucht, Computer beschlagnahmt oder Papiere kopiert, um diese Organisationen als "ausländische Ag
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Kroatien-Beitritt zur EU Auf Herz und Nieren JOHANN VOLLMER ...
Es mag abwegig klingen: Da hetzen die Staatschefs der EU wie überforderte Küchenchefs von Krisenherd zu Krisenherd, löschen mehr schlecht als recht die aufflammenden Feuer in Irland, Portugal, Griechenland, Spanien und Zypern mit immer neuen Finanzspritzen ab - und erweitern dann mit Kroatien




