WAZ: Ein Papst der Bedrängten. Kommentar von Christopher Onkelbach
ID: 844351
alte Papst geht vor den jungen Gefangenen in die Knie, wäscht ihnen
die Füße und küsst sie. Das ist ganz im Sinne des armen
Wanderpredigers Jesus und kommentiert zugleich das Vorgehen von Papst
Benedikt XVI., der es bei der rituellen Waschung von Priesterfüßen
beließ. Beschert uns Ostern, das Fest der Auferstehung, auch im
metaphorischen Sinne eine "Auferstehung", eine Erneuerung der
Katholischen Kirche? In wenigen Wochen hat Franziskus mehr bewegt als
sein Vorgänger in acht Jahren. Es ist eine deutliche Kritik an der
Selbstzufriedenheit des Klerus, wenn er seine Kirche auffordert, an
den Rand der Gesellschaft zu gehen, dorthin, wo Armut und Schmerz
wohnen. Wer nicht hinausgehe, werde zum religiösen Verwalter, sagte
der Papst - ein Seitenhieb auf den vielfach beklagten Stillstand
unter Benedikt. Doch eine Kirche der Armen, wie Franziskus sie will,
ist noch keine neue Kirche. Er mag mit der U-Bahn fahren oder auf die
roten Schuhe verzichten - drängende Themen wie die Ökumene, die
Rechte Geschiedener oder die Stellung der Frauen in der Kirche hat er
bisher nicht angesprochen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.03.2013 - 19:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 844351
Anzahl Zeichen: 1437
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 451 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Ein Papst der Bedrängten. Kommentar von Christopher Onkelbach"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum NSU-Prozess ...
Es ist Kern eines Rechtsstaats, dass sich Richter weder von Politikern noch der Öffentlichkeit in ihre Arbeit hineinreden lassen. An ihrer Unabhängigkeit darf es keinen Zweifel geben. Aber gerade in diesem Prozess muss Öffentlichkeit, dem großen Interesse entsprechend, gewährleistet sein -
Allg. Zeitung Mainz: Kein Platzhalter / Kommentar zu Nordkorea ...
Nordkorea ist eines der letzten größeren Mysterien: Niemand weiß ganz genau, welches militärische Potenzial Diktator Kim Jong Un zu Gebote steht. Dennoch darf man einigermaßen gesichert davon ausgehen, dass er den Mund zu voll nimmt, wenn er behauptet, etwa das amerikanische Festland angrei
neues deutschland: Regierungsbildung in Italien ...
Berlusconis triumphierende Prognose - ohne mich keine Regierung in Italien - scheint sich zu erfüllen. Vorerst jedenfalls. Nach der Aufgabe des links orientierten Politikers Bersani richten sich die Blicke nun wieder auf Staatspräsident Napolitano. Er soll nun aus den Trümmern der einst stolz
Mindener Tageblatt: Kommentar zu Euro-Schuldenkrise Pyrrhus an der Sanierungsfront ...
Einmal mehr ist ein Brandherd in der Euro-Schuldenkrise eingedämmt, einmal mehr bleiben Glutnester und ein Riesen-Scherbenhaufen zurück. Ob und wie Zypern die vor ihm liegende harte Phase wirtschaftlicher Konsolidierung übersteht, ist längst nicht ausgemacht. Sicher dagegen ist die schon jetz




