Rückgang der Schlachtzahlen um 15 Mio. Tiere
Laut vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamts sind die Schlachtzahlen des Jahres 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Mio. Tiere gesunken. Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt begrüßt diese Entwicklung, die fast alle Tierarten umfasst.
Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Masthühnern aus: 13,1 Mio. Tiere weniger wurden geschlachtet. Es folgen Schweine mit rund 1,4 Mio. und Legehennen mit 922.000 weniger Toten. (Legehennen sind nach ca. einem Jahr des Eierlegens ausgemergelt und werden als sogenannte Suppenhühner geschlachtet.)
Auch bei fast allen anderen Nutztierarten wie Puten (-159.000) und Rindern (-64.000) fielen die Schlachtzahlen geringer aus. Einzig die Zahl der von der Fleischindustrie getöteten Enten ist um 624.000 angestiegen.
Mahi Klosterhalfen, geschäftsführender Vorstand der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, begrüßt den Rückgang der Schlachtzahlen: "Wenn für unsere Essgewohnheiten 15 Mio. Tiere weniger sterben müssen, ist das ein Grund zur Freude. Wir rufen alle Menschen auf, zum weiteren Rückgang der Schlachtzahlen beizutragen."
Der beste Weg, die Zahl der getöteten Tiere weiter zu senken, ist es, vermehrt vegetarisch und vegan zu essen. Dem zuletzt rückläufigen Fleischkonsums steht ein anderer Trend entgegen: Die deutsche Fleischindustrie konzentriert sich immer stärker auf den Export. Dies und der noch immer viel zu hohe Fleischverbrauch sind zwei Hauptgründe, warum im letzten Jahr noch fast 755 Mio. Tiere geschlachtet wurden.
Albert Schweitzer prägte über sein Denken und Handeln entscheidend die Ansicht, dass allem Leben das gleiche Recht auf Existenz und Entfaltung zukommt. In seinem Gedenken setzt sich die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt für den Schutz und die Rechte der Tiere ein. Mehr erfahren Sie auf http://albert-schweitzer-stiftung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt wurde im Jahr 2000 von Rechtsanwalt Wolfgang Schindler als politisch und weltanschaulich ungebundene Tierschutzorganisation gegründet. Ihren Namen erhielt die Stiftung von Rhena Schweitzer, der Tochter Albert Schweitzers.
Die Aufgabe der Stiftung ist es, möglichst viel Leid zu lindern. Deshalb setzt sie sich vor allem für die sogenannten »Nutztiere« ein. Mit 60 Milliarden Tieren, die jedes Jahr unter meist unvorstellbaren Bedingungen kostenoptimiert gemästet und getötet werden, ist das Engagement für diese Tiere die wohl größte Tierschutz-Aufgabe, der man sich stellen kann.
Die Stiftung wirkt darauf hin, Haltungsbedingungen zu verbessern sowie die Überzüchtung (Qualzucht) der Tiere zurückzufahren. Außerdem stärkt die Stiftung die vegetarische und vegane Idee als konsequenteste Form des Tierschutzes.
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Mahi Klosterhalfen
Reinhardtstraße 3
10117 Berlin
presse(at)albert-schweitzer-stiftung.de
030 - 400 54 68 54
http://albert-schweitzer-stiftung.de/
Datum: 09.04.2013 - 12:34 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 849312
Anzahl Zeichen: 2186
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Pressestelle, Albert Schweitzer Stiftung
Stadt:
Berlin
Telefon: 030 - 400 54 68 54
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 273 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rückgang der Schlachtzahlen um 15 Mio. Tiere"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Masthuhn-Report 2025 veröffentlicht die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt heute ihre vierte umfassende Analyse der deutschen Lebensmittelbranche. Der Report zeigt: Während einzelne Unternehmen deutliche Fortschritte beim Tierschutz machen, fehlt es vielen Branchengrößen an V
Edeka und Albert Schweitzer Stiftung verständigen sich auf neue Tierschutzziele ...
Mit einem gemeinsamen Statement geben die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und der Edeka-Verbund ihre Verständigung auf höhere Tierschutzstandards bei Edeka bekannt. Der neue 5-Punkte-Plan ist das Ergebnis konstruktiver Gespräche, denen eine monatelange öffentliche Debatte vorausgi
Edeka beantragt einstweilige Verfügung gegen Tierschutzorganisation ...
Die EDEKA ZENTRALE Stiftung & Co. KG hat beim Landgericht Hamburg einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gestellt. Dem voraus ging eine Informationskampagne über die Zucht- und Haltungsbedingungen von Masthühnern in der L
Weitere Mitteilungen von Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
Bessere IT für bessere Gesundheit ...
Staatssekretär Ilka hat heute bei der Eröffnung der conhIT 2013 in Berlin das "Projekt-Wiki" für die Planungsstudie "Interoperabilität" vorgestellt Im Rahmen der heutigen Eröffnung der conhIT 2013 hat Staatssekretär Thomas Ilka die zunehmende Bedeutung von Informations
Wirtschaftsminister besuchen Volkswagen Werk Wolfsburg ...
Regierungsmitglieder aus Russland und Deutschland informieren sich über moderne Produktionsmethoden Wolfsburg, 09. April 2013 - Denis Manturov, Industrie- und Handelsminister der Russischen Föderation, und Dr. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, haben das Volkswag
Ein dynamisches Duo ? Dünnschicht-Photovoltaik und Elektromobilität ...
Thin-Film Industry Forum diskutiert neue Anwendungsfelder der Dünnschicht-Photovoltaik Berlin, 09.04.2013. Besonders effektiv sind Elektrofahrzeuge, wenn sie mit Solarstrom "betankt" werden. Aufgrund der großen Flexibilität und des geringen Gewichts bietet besonders die Dünnschic
Sensation in Indien: Von Hand aufgezogenes Nashorn bekam Nachwuchs (BILD) ...
Eine vom IFAW-WTI (Internationaler Tierschutz-Fonds, Wildlife Trust of India) mit der Hand aufgezogene Nashornkuh hat vor etwa acht Tagen ein gesundes weibliches Nashornkalb in freier Wildbahn im Manas Nationalpark im Nordosten Indiens geboren. "Es ist eine kleine Sensation, dass ein m




