Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Krankenhäusern/Operationen
ID: 851523
einige Operationen - etwa Eingriffe an der Wirbelsäule - sich in
kurzer Zeit explosionsartig vermehrt haben. Und es gibt Hinweise,
dass in finanzielle Not geratene Krankenhäuser - die von den Ländern
im Stich gelassen wurden und denen der Bund einen Milliardenbeitrag
abzwackte - ihrer Finanznot mit einer "Flucht in die Menge" begegnen.
Unnötige Operationen aus Geldnot aber grenzen an Körperverletzung. Es
wird Zeit für eine Reform, die den Hospitälern eine bedarfsgerechte
Versorgung ermöglicht. Vergütungsanreize, die sich an der Qualität -
etwa einer geringen Komplikationsrate - orientieren, könnten ein Teil
einer Strukturreform sein. Krankenkassen und Krankenhäuser liegen in
diesem Wunsch übrigens nicht so weit auseinander. Die Politiker sind
am Zuge.
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Datum: 11.04.2013 - 18:58 Uhr
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