neues deutschland: Zur Videoüberwachung
ID: 857372
einem neuen Anlass gesucht, mehr Überwachung der Bundesbürger zu
fordern. Nun sieht sich der CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich wegen
der Ermittlungen zum Terroranschlag von Boston in seiner Einschätzung
bestätigt, dass die Videokameraüberwachung an öffentlichen Plätzen
ausgeweitet werden muss. Dabei ignoriert der Bundesinnenminister
einfach, dass auch in der US-amerikanischen Stadt die
Überwachungskameras keineswegs dabei geholfen haben, das Verbrechen
zu verhindern. Terroristen, die den Tod von unschuldigen Menschen in
Kauf nehmen, lassen sich nicht davon abschrecken, dass sie bei ihren
Bombenattentaten von einer Kamera gefilmt werden. Zwar könnte das
Videomaterial in einigen Fällen bei der Aufklärung hilfreich sein,
aber Friedrichs Forderungen sind schlicht unverhältnismäßig. Denn
durch die zunehmende Videoüberwachung werden die gefilmten Bürger
unter Generalverdacht gestellt. Bürgerrechtler kritisieren hierbei
Verletzungen der Achtung des Privatlebens, der Bewegungsfreiheit und
des Datenschutzes. Das ist durchaus gerechtfertigt. Außerdem steigt
bei einer zunehmenden Videoüberwachung die Gefahr des Missbrauchs.
Gespeicherte Daten wecken Begehrlichkeiten. In der Koalition ist die
Ausweitung der Videoüberwachung aus diesen Gründen umstritten.
Friedrich lässt sich mit seinen Forderungen nun auf einen erneuten
Machtkampf mit der FDP ein.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.04.2013 - 18:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 857372
Anzahl Zeichen: 1684
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 191 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Zur Videoüberwachung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Ostsee-Zeitung: Gewerkschaft der Polizei fordert "intelligente Erkennungssoftware" auf Bahnhöfen/ GdP-Chef Wendt kritisierte auch den Abbau von Polizei in den Ländern ...
Rostock. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Rainer Wendt, hat die Forderung von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) nach mehr Videokameras in der Ostsee-Zeitung (Montag), als "zu pauschal" kritisiert. Wendt verlangte dagegen, an besonders gefährdeten Plätzen sol
Weser-Kurier: Streit um Giftmais landet vor Gericht ...
Bremen/Brake. Über die Entsorgung von 10.000 Tonnen vergiftetem Futtermeis in Brake ist eine gerichtliche Auseinandersetzung entbrannt. Der Hamburger Importeur wehrt sich nach Informationen des Bremer "Weser-Kurier" juristisch gegen die Anordnung des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg, den
Achtung geändertes Thema bei "Günther Jauch": Der Fall Uli Hoeneß - vom Saubermann zum Steuersünder? ...
Bayern-Boss Uli Hoeneß: erfolgreich, wortgewaltig, für viele ein Vorbild. Und jetzt das: Der Präsident des FC Bayern und Wurstfabrikant hat sich als Steuersünder geoutet. Laut Medienberichten geht es um Millionenbeträge auf einem Schweizer Konto. Hoeneß Ruf als Saubermann und Vorbild ist er
Neue Presse Hannover: Bsirske mahnt als neuer Aufsichtsrat der Deutschen Bank Korrekturen beim unethischen Geschäftsbetrieb an / Bundestagswahl stelle SPD vor Schicksalsentscheidung ...
Verdi-Chef Frank Bsirske, der in der vergangenen Woche als Arbeitnehmervertreter neu in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewählt wurde, fordert nach der Banken- und Finanzmarktkrise neue Weichenstellungen für die Geschäftspolitik des größten deutschen Kreditinstituts. In einem Gespräch mi




