Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christine Hochreiter zu Warnstreiks
ID: 858192
warnstreikt oder damit droht. Fakt ist: In Deutschland laufen mehrere
Tarifverhandlungen mit der traditionellen Begleitmusik der
befristeten Arbeitsniederlegung. Am heutigen Dienstag hat die
Dienstleistungsgewerkschaft Verdi zum Beispiel fast 1000 Postboten im
Freistaat aufgerufen, die Sendungen einen Tag liegen zu lassen. In
der Regel ist das kein Drama, schließlich gibt es ja noch die
elektronische Post und private Briefdienstleister. Doch wenn die
Deutsche Lufthansa an einem einzigen Tag fast 1700 Flüge canceln
muss, ist das bitter - nicht nur für die Passagiere, sondern für das
Unternehmen. Es erscheint nicht ganz fair, dass Gewerkschaften dann
einen größeren Druck ausüben können, wenn ihre Mitglieder an den
Schalthebeln der Verkehrsinfrastruktur sitzen. Man stelle sich vor,
wie das etwa im Pflegebereich aussehen könnte. Da hätten die
Beschäftigten in Anbetracht der schlechten Bezahlung allen Grund zu
protestieren. Doch dass sie ihre Arbeit in den Heimen und Kliniken
einen ganzen Tag ruhen lassen, kann man sich kaum vorstellen.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.04.2013 - 19:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 858192
Anzahl Zeichen: 1379
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 200 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christine Hochreiter zu Warnstreiks"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
neues deutschland:Über 150.000 Beschäftigte im Einzelhandel müssen Gehalt über Hartz IV aufstocken ...
Von den knapp drei Millionen Beschäftigten im Einzelhandel müssen rund 150.000 ihr Gehalt über Hartz IV aufstocken. Das zeigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" vorliegen. Demnach kommen überdurchschnittlich viele
WAZ: Opel und das bittere Ende - Kommentar von Thomas Wels ...
Es ist eine äußerst bittere Ironie der Geschichte, dieses Ende nach über 50 Jahren Autoproduktion im Ruhrgebiet. Das Bochumer Werk, in den 70er-Jahren mit 22.000 stolzen Opelanern an den Bändern, hatte im vergangenen Jahrzehnt besonders zu leiden unter stiefmütterlicher Behandlung der US-Mut
Öffentlicher Dienst Hessen: 5,6 Prozent plus ...
Die über 50.000 hessischen Landesbeschäftigten erhalten in den kommenden 24 Monaten ein Einkommensplus von insgesamt 5,6 Prozent. Darauf einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber heute in Wiesbaden. "Mit diesem Ergebnis hält Hessen Anschluss an die Tarifentwicklung im öffentlichen Dien
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Metall-Tarifrunde ...
Die Arbeitgeber beklagen sich auf der Grundlage einer robusten Metall- und Elektroindustrie, deren Betriebe auch 2013 stattliche Gewinne machen werden - im Prinzip zumindest. Denn während die Exportriesen von guten Geschäften in Nordamerika und eventuell in China profitieren, leiden international




