Mitteldeutsche Zeitung: zur Regierung Sachsen-Anhalts
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Birgitta Wolff durch Ministerpräsident Reiner Haseloff (beide CDU)
per Anruf war völlig daneben. Das weiß auch Haseloff, spätestens
nachdem die Welle der Empörung über ihn gerollt ist. Trotzdem hat er
gestern im Landtag die Chance verpasst, etwas vom Ansehen, das er
verloren hat, zurück zu gewinnen. In seiner Rede hat er genau zwei
Sätze dazu gesagt: Die Entlassung hätte er sich "technisch anders"
gewünscht. Und sie müsse "zwischenmenschlich nachgearbeitet" werden.
Das geht nur bei Bürokraten als Entschuldigung durch. So gewinnt man
keine Herzen. Haseloff geht aus dieser Debatte geschwächt hervor.
Das ist problematisch, weil der Sparkurs nur bei einer breiten
Akzeptanz funktionieren wird. Diese kann ein angeschlagener
Regierungschef nicht einwerben.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 25.04.2013 - 19:03 Uhr
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Halle
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Politik & Gesellschaft
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