neues deutschland: Glück-lose Aufklärung beim NSU-Prozess
ID: 863013
über den in der kommenden Woche beginnenden NSU-Prozess berichten
dürfen. Was immer man zu dem neuen Verfahren sagen könnte - man
sollte es lassen. Klar ist, dass die 50 auserwählten in- und
ausländischen Kollegen eine besondere Verantwortung übernehmen
müssen. Auch wenn manche Maßgebenden aus Politik und Behörden
versuchen, in den Alltag zurückzufallen - die notwendige
Aufklärungsarbeit zu den scheußlichen Verbrechen des
rechtsextremistischen Netzwerkes ist höchstens im Ansatz geleistet.
Allen voran die Angehörigen der Opfer haben ein Recht auf
Wahrhaftigkeit. So wie die ganze Gesellschaft verlangen muss, dass
die richtigen rechtsstaatlichen Schlussfolgerungen gezogen werden. Es
gilt genau zu beobachten, damit niemand den Prozess als Alibi
missbraucht. Denn so sehr sich Ermittler, Medien und
Untersuchungsausschüsse auch mühen - noch immer sind zahlreiche,
ernste Fragen zum Entstehen der rechtsextremistischen Terrorbande, zu
deren Taten und zum Versagen der für Sicherheit Verantwortlichen
unbeantwortet. Nicht minder wichtig ist das Wissen: Der NSU ist
Geschichte, doch er hat Methastasen gebildet. Sie wuchern weiter -
über nationale Grenzen hinweg. So sehr man hofft, dass die
demokratische Öffentlichkeit aus dem Geschehen lernt, so sicher ist
das bei Neonazis - mit umgekehrtem Vorzeichen. Schon deshalb darf
Aufklärung nicht abhängig gemacht werden von Losen und Glück.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.04.2013 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 863013
Anzahl Zeichen: 1722
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Glück-lose Aufklärung beim NSU-Prozess"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Streit zwischen Universitäten und Fachhochschulen in Brandenburg ...
Vorabmeldung der Märkische Oderzeitung Frankfurt (Oder) Potsdam/Frankfurt/Eberswalde (MOZ) Zwischen den brandenburgischen Universitäten und Fachhochschulen ist nach Informationen der "Märkischen Oderzeitung" in Frankfurt (Oder) ein Streit über die Verteilung der 41,6 Millionen
Sozialethiker Hengsbach wirft Hoeneß "kriminelle Energie" gegen Staat vor / Staat ist laut Hengsbach "kooperative Geisel der privaten Wirtschaft" / "2+Leif" am 29.4.2013 ...
Der Jesuit und Sozialethiker Professor Friedhelm Hengsbach hat dem Präsidenten von Bayern München, Uli Hoeneß, im Zusammenhang mit dessen Selbstanzeige zur Steuerhinterziehung schwere Vorwürfe gemacht. Im SWR-Polittalk "2+Leif" erklärte Hengsbach am Montag: "Das eine ist siche
neues deutschland: Linke schlägt Lohnoffensive vor: Zehn Prozent Plus bis 2017 / Fünf-Punkte-Programm verlangt unter anderem doppelten Beitrag zur Sozialversicherung von Firmen, die prekär arbeiten ...
Mit einer "Lohnoffensive 2017" will die Linkspartei eine Kehrtwende in der Gehaltspolitik einleiten. Man wolle die Bundesrepublik "vom Lohndrücker zum Lohnerhöhungs-Europameister" machen, heißt es in einem der Tageszeitung "neues deutschland" vorliegenden Eckpunkt
LVZ:Özdemir will von rot-grünem Regierungsprojekt nichts wissen / Zentrales Ziel der Grünen sei die Entlastung der großen Mehrheit der Bevölkerung ...
Der Vorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, will nicht, dass ein möglicher Regierungswechsel im Herbst als rot-grünes "Projekt" falsche Erwartungen wecke. In einem Interview mit der "Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) sagte Özdemir: "Dass man sich umschaut ist no




