Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Drohnenkauf: Fliegender Sensenmann, von Reinhard Zweigler
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High-Tech-Kampfflieger genannt, mit denen die US-Armee in Afghanistan
und Pakistan vernichtende Schläge ausführt. Die USA setzen die
fliegenden Killer vor allem dort ein, wo Truppen nicht hinkommen, wo
es auch für Flugzeuge zu gefährlich ist. Tausende Menschen wurden
durch Kampfdrohnen getötet. Darunter Terroristen, aber - und das ist
die Crux - auch Zivilisten, und Kinder. Die fliegenden
Kriegsmaschinen unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse.
Kampfdrohnen werfen viele Fragen auf: Völkerrechtliche, weil die
Tötung von unbeteiligten Zivilisten untersagt ist. Taktische und
strategische, weil es sich um eine neue Art der Kriegsführung
handelt, bei der die Hemmschwelle zum Töten heruntergesetzt wird. Vor
allem aber politische und moralische. Zudem wird der
Kampfdrohnen-Einsatz auch neues Wettrüsten provozieren. Solange diese
Fragen nicht ausreichend geklärt sind, darf
Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière keine Kampfdrohnen
anschaffen. Und geheime Absprachen machen die Sache nur noch
anrüchiger.
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Datum: 01.05.2013 - 22:04 Uhr
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