Neue OZ: Kommentar zu Mexiko / USA / International
ID: 865802
Sie haben sich einmütig gegeben, ihre Freundschaft beschworen und
gemeinsame wirtschaftliche Interessen hervorgehoben: Der Besuch von
US-Präsident Barack Obama bei seinem mexikanischen Kollegen Enrique
Peña Nieto verlief betont harmonisch. Unangenehme Punkte umschifften
die beiden Staatschefs gekonnt. Dabei gehören drei große Themen bei
solch einem Treffen doch ganz oben auf die Tagesordnung: Waffen,
Drogen, illegale Einwanderer. Dass Obama und Peña Nieto sich dafür
entschieden haben, vor allem die Verbesserung ihrer
Wirtschaftsbeziehungen in den Mittelpunkt der Gespräche zu rücken,
ist verständlich. Mexiko boomt. Peña Nieto will, dass sein Land das
Image verliert, ein Sumpf der Drogenkriminalität zu sein, und sich
stattdessen als Wirtschaftsmacht präsentieren. Die konjunkturell
schwächelnden USA möchten gemeinsam mit Mexiko stärker in den
asiatischen Märkten auftrumpfen.
Doch die beschworene Einigkeit darf nicht übertünchen, dass die
Beziehungen beider Länder durch handfeste, wenn auch altbekannte
Probleme belastet sind. Denn knapp 90 Prozent der Waffen der
mexikanischen Drogenkartelle stammen aus den USA. Und mindestens acht
Millionen illegale Einwanderer in den USA stammen aus Mexiko. Diese
Zahlen drohen aufgrund des verengten Blicks auf die wirtschaftliche
Zusammenarbeit in den Hintergrund zu rücken. Bei Obamas Kurzbesuch
jedenfalls haben sie eine zu kleine Rolle gespielt.
Franziska Kückmann
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.05.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 865802
Anzahl Zeichen: 1764
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 223 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Mexiko / USA / International"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Bundesrat / Missbrauch ...
Mehr Zeit, um Mut zu fassen Die Zeit heilt alle Wunden? Von wegen! Die meisten Missbrauchsopfer leiden ihr Leben lang. Gleichwohl kann die Zeit ihnen helfen: zu verarbeiten, was geschehen ist, zu verstehen, dass sie keine Schuld triff, und Mut zu fassen, gegen den Täter vorzugehen. Denn ger
Neue OZ: Kommentar zu CSU / Verwandtenaffäre ...
Lascher Freistaat Das hatte sich CSU-Chef Horst Seehofer anders vorgestellt. Geplant war ein umjubelter Auftritt bei seiner Wahl zum Spitzenkandidaten. Doch nun überschattet die unselige Verwandten-Affäre das politische Geschehen in München. Dumm gelaufen. Auch alle hektischen Bemühungen
Neue OZ: Kommentar zu Bundesrat / Telekommunikation ...
Bedenklich Das neue Gesetz zur Bestandsdatenaufnahme macht Deutschland nicht zum Überwachungsstaat, und bedeutet auch nicht das Ende der Demokratie. Bedenklich ist es dennoch. Stutzig macht schon das Vorgehen der Bundesregierung. Da sollen Polizei, Bundeskriminalamt und Nachrichtendienste m
"hart aber fair" am Montag, 6. Mai 2013, 21.00 Uhr, live aus Köln ...
Das Thema: Den Euro einfach abwählen - entscheidet die D-Mark-Partei die Wahl? Moderation: Frank Plasberg Die Gäste: Prof. Bernd Lucke (Mitgründer und Sprecher der Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland") Christian Lindner (FDP, stellv. Bundesvorsitzender, Vorsitzende




