neues deutschland: Zum FPD Parteitag
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gut so. Denn was Philipp Rösler vor zwei Jahren zu liefern versprach,
war zumeist das Gegenteil dessen, was linke Gesellschaftsbetrachtung
für vernünftig halten würde. Geliefert hat sich die FDP stattdessen
einen Kleinkrieg mit der CSU, geliefert hat sie ein Bild der
Zerstrittenheit in der Eurokrise, weil sie mit ihren
sozialdarwinistischen Vorstellungen keine überzeugenden Antworten zu
geben vermag - nicht einmal der eigenen Klientel. Und nun scheint sie
beinahe geliefert. Umso absurder wirkt es, wenn jetzt mancher der FDP
einen »Linksruck« bescheinigen will, nur, weil Rösler unter dem Druck
der Koalitionsdebatten einen unterentwickelten Gedanken an die
Möglichkeit von Lohnuntergrenzen zu verschwenden bereit scheint. Wenn
Rösler den Lager- und Richtungskampf ausruft, zeigt das nur den Ernst
der Lage seiner Partei und den Grad seiner Verzweiflung. Und wenn er
dabei die Grünen als Hauptfeind ausmacht, zeigt das, wie unpassend
die Links- und Rechtsvergleiche in diesem Fall sind. Denn nicht weil
die Liberalen das genaue Gegengewicht zu den Grünen wären, erklärt
Rösler sie zum Hauptfeind. Sondern weil sie potenziell und in
erheblicher Größenordnung dieselben Wähler ansprechen wie die FDP.
Eigentlich müssten Grüne darüber ebenfalls eine gewisse Verzweiflung
empfinden. Zeigt Röslers Sorge doch die Kluft der heutigen Ökopartei
zu den eigenen Anfängen. Als Politik noch nicht als beliebig
lieferbar galt.
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Datum: 05.05.2013 - 18:09 Uhr
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