Bundesregierung bleibt Antwort auf Krise schuldig

Bundesregierung bleibt Antwort auf Krise schuldig

ID: 86616

Bundesregierung bleibt Antwort auf Krise schuldig



(pressrelations) - Zur politischen Debatte über die Folgen der Konjunkturprognose der Bundesregierung erklärt Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE:

Wirtschaftsminister zu Guttenberg hat zwar die bisherige, unrealistische Wachstumsprognose der Bundesregierung von -2,25 Prozent auf jetzt -6 Prozent korrigiert. Realitätsfremd aber bleibt seine Analyse: Er führt das größte Minus in der bundesdeutschen Wirtschaftsgeschichte auf den "scharfen Einbruch der vergangenen Monate" zurück und spricht davon, dass man diesen im Verlauf des Jahres nicht mehr ausgleichen könne. Damit unterstellt er, dass die Wirtschaft bereits wieder auf Erholungskurs sei. Das ist fahrlässig. Denn die negativen Auswirkungen des "scharfen Einbruchs der vergangenen Monate" auf Beschäftigung und Einkommen folgen erst.

Die Regierung setzt weiter auf das Prinzip Hoffnung und rettet sich über die Ungereimtheiten ihrer Analyse mit den bekannten Sprüchen über die Selbstheilungskräfte der Marktwirtschaft hinweg. Sie verlässt sich dabei ganz offen darauf, dass das Ausland die deutsche Wirtschaft aus dem Sumpf zieht. Die Weltwirtschaft würde bald schon wieder zu wachsen beginnen. Selbst will sie dafür nichts weiter tun und schimpft trotz des größten wirtschaftlichen Einbruchs über den "Unsinn, ein drittes Konjunkturprogramm zu fordern" .

Dass diese Wirtschaftspolitik auf den Rücken der Arbeitnehmer, Rentner und Empfänger sozialer Leistungen ausgetragen wird, zeigen die von zu Guttenberg vorgetragenen Erwartungen der Bundesregierung zum Anstieg der Arbeitslosigkeit. In diesem Jahr gehen CDU/CSU und SPD von einem Anstieg von 450.000 Arbeitslosen aus, im nächsten Jahr noch einmal um 900.000. Wie kann eine Regierung bei einem erwarteten Anstieg der Arbeitslosigkeit um über 1,3 Millionen sich zurücklehnen und abwarten, dass das Ausland es schon richten werde? Das ist unverantwortlich.


F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag


Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Nach wie vor kaum Frauen in den Top-Gremien großer Unternehmen T-Systems punktet weltweit mit Großaufträgen
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.04.2009 - 16:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 86616
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 384 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesregierung bleibt Antwort auf Krise schuldig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Nach wie vor kaum Frauen in den Top-Gremien großer Unternehmen ...
Henkel, IBM und Karstadt seltene Ausnahmen In den Aufsichtsräten und Vorständen der Spitzenunternehmen der deutschen Wirtschaft sind Frauen nach wie vor massiv unterrepräsentiert. Vor allem die Vorstände sind eine reine Männerdomäne. Etwas höher ist der Frauenanteil in den Aufsichtsräten. D

Zypries begrüßt Empfehlungen der EU-Kommission zu Managervergütungen ...
Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat die heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Empfehlungen zur Vergütung von Vorständen börsennotierter Gesellschaften begrüßt. Die Europäische Kommission empfiehlt die Vergütungsstrukturen von Vorständen so auszugestalten, dass Anr

Zypries begrüßt Vorschlag der EU-Kommission zum Anlegerschutz ...
justizministerin Brigitte Zypries hat das heute von der Europäischen Kommission vorgestellte Vorhaben zur Verbesserung des Schutzes von Privatanlegern begrüßt. Danach sollen Vertriebsregeln für Finanzdienstleister und Informationspflichten für Geldanlagen, die an Privatanleger gerichtet sind, h

Zweckoptimismus ist die falsche Antwort auf die Krise ...
Nach einem Einbruch der Konjunktur erwartet die Bundesregierung für das nächste Jahr wieder ein leichtes Wirtschaftswachstum. Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch: Jede Woche hört man von der Bundesregierung neue Prognosen. Das ist unseriös, zumal die Koalition damit optimi


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z