Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Thyssen-Krupp
ID: 872565
ausgelöste Abschreibungen haben den einst stolzen Traditionskonzern
Thyssen-Krupp in die roten Zahlen getrieben und in ein schiefes Licht
gerückt. Hinzu kommt massives Fehlverhalten von Führungskräften. Das
Schienenkartell, infolgedessen nun zusätzliche Rückstellungen für
drohende Strafen und Schadenersatzforderungen gebildet werden
mussten, ist nur eines von vielen Kartellen, mit dem Thyssen-Krupp
versucht hat, sich illegal Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die
Folgen müssen die heutigen Mitarbeiter ausbaden: mehrere Tausend
Stellen werden gestrichen. Sollte es Vorstandschef Heinrich Hiesinger
gelingen, wie angekündigt ohne betriebsbedingte Kündigungen
auszukommen, wäre das schon ein Erfolg.
So nötig solche Korrekturen sind, so wenig ist damit die Zukunft
des Konzerns gesichert. Das geht nur mit nachhaltig wirtschaftlichen
Geschäftsfeldern. Ob das Stahlgeschäft künftig noch dazugehören wird,
ist offen. Es war einmal die Keimzelle des Konzerns, trägt aber nur
noch weniger als ein Drittel zum Umsatz bei. Die Edelstahlproduktion
ist bereits verkauft, Elektrobandwerke sollen folgen. Thyssen-Krupp
wird ein ganz anderer Konzern sein.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.05.2013 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 872565
Anzahl Zeichen: 1562
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Thyssen-Krupp"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
DGAP-News: amalphi AG: amalphi meldet Finanzkennzahlen für 2012 ...
DGAP-News: amalphi AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis amalphi AG: amalphi meldet Finanzkennzahlen für 2012 15.05.2013 / 20:15 --------------------------------------------------------------------- AMALPHI MELDET FINANZKENNZAHLEN FÜR 2012 - GESCHÄFTSJAHR 2012 GEPRÄGT DURCH RESTRUKTURIERUNG
Weser-Kurier: Der "Weser-Kurier" (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 16. Mai den Metall-Tarifabschluss ...
Die Metaller können stolz auf sich sein. Mit ihrer hohen Beteiligung an den Warnstreiks der vergangenen Wochen konnten sie ein deutliches Zeichen setzen: In diesem Jahr war es ihnen ernst mit ihrer Forderung nach einem kräftigen Einkommensplus. Das erste Ergebnis, auf das sich die Tarifparteie
Börsen-Zeitung: Der Risikopatient, Kommentar zu den Bereinigungsmaßnahmen bei ThyssenKrupp, von Andreas Heitker. ...
Bei ThyssenKrupp scheint der Schrecken sich doch noch einem Ende zu nähern. Die jetzt verbuchte Abschreibung von fast 700 Mill. Euro auf die unglückseligen Stahlwerke in Brasilien und den USA sollte die endgültig letzte vor dem Verkauf der Sparte sein. Mit einer Veräußerung, die wohl kurz bev
Westdeutsche Zeitung: Tarifeinigung Metall = von Martin Vogler ...
Was war das denn? Ein bisschen Warnstreik, ein wenig Wortgeplänkel, und die Tarifparteien - die sich offiziell auf eine unendliche Nachtsitzung eingestellt hatten - legen in Rekordtempo eine Tarifeinigung auf den Tisch. Das riecht nach Sensation, zumal das Ergebnis aus Bayern das Zeug zum Pilot




