Mitteldeutsche Zeitung: zu Windkraft in Sachsen-Anhalt
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Windenergie bundesweit an dritter Stelle. Ob es bei diesen guten
Platzierungen bleibt, ist jedoch seit Freitag höchst fraglich: CDU
und SPD machen in Sachen Energiewende im Land einen Schritt zurück.
Sie verweigern dem Vorstoß des eigenen Bauministers, die Abstände
zwischen Windkraftanlagen künftig zu verringern, die Zustimmung.
Wohlgemerkt: Sachsen-Anhalt würde damit keinen neuen Weg beschreiten,
sondern nur nachholen, was andere Bundesländer längst getan haben.
Die Begründung fällt ausgesprochen mager aus: Die SPD beruft sich
auf die Koalitionsdisziplin und die CDU auf den Schutz von
Eigentümern. Das ist peinlich, denn es geht nicht darum,
Windräder näher an die Dörfer zu rücken. Sondern Windparks effektiver
zu bestücken. Daraus wird nun nichts - und Sachsen-Anhalts
Vorreiterrolle in der Energiewende gerät ins Wanken.
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Hartmut Augustin
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Datum: 24.05.2013 - 19:28 Uhr
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