Kommt die Finanz an die „Offshore-Leaks“-Daten?
Rund 130.000 Menschen von Wunsch nach Datenherausgabe betroffen - das Schlagwort „Offshore-Leaks“ zieht immer weitere Kreise und sorgt weltweit für Schlagzeilen. Medien berichteten Anfang April zum ersten Mal über die rund 2,5 Millionen Dokumente, die einer Gruppe von Journalisten zugespielt wurden. Politik und Behörden fordern lautstark die Herausgabe dieser Daten. Betroffen sind dabei wohl über 130.000 Personen, die Fahnder haben mit ihrem Wunsch nach dem umfangreichen Wissen 120.000 Briefkastenfirmen und Offshore-Konten in mehr als 170 Ländern ins Visier genommen.
LHP Steuerrecht und Steuerstrafrecht(firmenpresse) - Die Dokumente der letzten 30 Jahre betreffen auch viele deutsche Staatsbürger. Die vertraulichen Dokumente über das gigantische Steuer-Netzwerk wurde dem Vernehmen nach aus Insiderkreisen weitergegeben. Bis die Daten auch in die Hände der hiesigen Steuerfahnder gelangen ist wohl nur eine Frage der Zeit. Interessant wird auch die Verwertung der Daten und die dafür notwendige rechtliche Grundlage sein. Die Frage nach einer etwaigen Selbstanzeige und allfällige Ausschlussgründe auf Grund einer Tatentdeckung sollte rechtzeitig mit einem Steuerfachanwalt abgeklärt werden. Als Experten für Steuerrecht und Steuerstrafrecht stehen die Rechtsanwälte LHP - Luxem Heuel Prowatke ihren Klienten in jeder Phase beratend zur Seite.
Derzeit weigern sich die Medien noch, die Daten an die Steuerfahnder auszuhändigen. Je prominenter und hochrangiger allerdings die Betroffenen werden, umso stärker wird auch der Druck. Sollte sich beispielsweise die Verlautbarung bewahrheiten, dass auch deutsche Banken und ihre Kunden eine Rolle bei diesen Offshore-Geschäften gespielt haben, werden auch die deutschen Behörden den Druck umgehend erhöhen. Eine vorzeitige Beratung mit einem Fachanwalt für Steuerrecht verhindert, dass Betroffene durch eine unvorhergesehene Entdeckung plötzlich unter Zugzwang stehen.
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Datum: 03.06.2013 - 16:17 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 883047
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Herbert Weichart
Stadt:
Köln
Telefon: +49 (0) 221Â / 39 09 77 0
Kategorie:
Recht und Verbraucher
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 31.05.2013
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