Westfalenpost: Blitzmarathon

Westfalenpost: Blitzmarathon

ID: 883219
(ots) -

Angeblich wohnen mit die schlechtesten Autofahrer
in Hagen. Das jedenfalls will uns eine Untersuchung weismachen, die
die Häufigkeit verschiedener Verkehrs-Delikte zur Grundlage dieser
Aussage macht. Es ist an der Zeit, den Hagenern beizuspringen. Denn
das Städte-Ranking hat zwar einen nicht unerheblichen
Unterhaltungswert, über die Qualität der Autofahrer einer Region sagt
es jedoch wenig aus. Immerhin werden Faktoren wie Kontrolldichte,
Topographie, Fahrzeugdichte und dergleichen erst gar nicht erhoben.
Daher nehmen wir die Untersuchung als ein amüsantes Beispiel für
Daten-Sammlungen, die zwar nett zu lesen, aber von überschaubarer
Aussagekraft sind.

Die Platzierung der Statistik
unmittelbar vor dem heutigen Blitzmarathon macht Sinn. Denn das
Zahlenwerk lenkt die Aufmerksamkeit auf den Feiertag der Temposünder
- wer heute erwischt wird, ist selbst schuld. Trotzdem wird die
Polizei erneut Raser-Rekorde vermelden können und hoffen, dass die
Überwachungserfolge des einen Tages irgendwie fortwirken. Ob diese
Annahme richtig ist, darf bezweifelt werden. Vermutlich
korrespondiert die mediale Aufmerksamkeit dieser Aktion in keiner
Weise mit der Wirkung bei notorischen Rasern.

Statt 3500
Beamte mit Laserpistolen auf die Straße zu schicken, sollte
Geschwindigkeitsüberwachung immer mit einem Aufklärungsgespräch
verbunden sein. Das schafft Akzeptanz. Genau wie Kontrollen an
Gefahrenstellen sowie vor Kindergärten oder auf Schulwegen. Wer die
Geschwindigkeit in Städten drosseln will, muss Straßen-Querschnitte
reduzieren, statt neue Schilder aufzustellen. Dann könnte das Ziel
der Aktion, nämlich die Reduzierung schwerer Unfälle, tatsächlich
erreicht werden. Fahren Sie bitte vorsichtig - immer!





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Noch zu viel Harakiri / Kommentar zum Hochwasser Südwest Presse: Kommentar zu Merkel
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.06.2013 - 19:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 883219
Anzahl Zeichen: 2045

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 267 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Blitzmarathon"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Allg. Zeitung Mainz: Noch zu viel Harakiri / Kommentar zum Hochwasser ...
Die Spezies Mensch ist genial darin, sich herauszureden, zu verdrängen. Erst, wenn es furchtbar bitter kommt, geschieht etwas. Es ist noch keine 30 Jahre her, da spielte Hochwasserschutz auf der politischen Agenda fast keine Rolle. Dass Mainz vor 25 Jahren, im Frühjahr 1988, akut in Not geriet

BERLINER MORGENPOST: Unreif und befangen - Michael Mielkeüber den geplatzten Prozess zum Tod von Johnny K. und den Schöffen ...
Sie saßen wie erstarrt im Saal 700 des Moabiter Kriminalgerichts: Tina K., deren Bruder Jonny am 14. Oktober 2012 auf dem Alexanderplatz mit Schlägen und Tritten so heftig angegriffen wurde, dass er stürzte und später an Gehirnblutungen starb. Und Gerhardt C., der dem Freund helfen wollte und

DER STANDARD-Kommentar: "Politik statt Tourismus gefordert" von Petra Stuiber ...
Wie sich die Bilder gleichen. Melk 2002: Land unter. Melk, 2013: Land unter. Der Unterschied zwischen damals und heute ist mit dem Zentimetermaß zu messen. Wieder stehen die uralten Häuser in der Altstadt unter Wasser, Stege und Wege führen ins Nirgendwo, die Menschen mussten ihre Häuser verlass

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung Heidelberg zu Rente ...
Ohnehin ist eine innerdeutsche Neiddebatte um die Rente der falsche Fokus in Zeiten, in denen die gesamte Zukunft des Rentensystems infrage steht. Falscher Fokus Von Kathrin Frank Wenn in Deutschland über Renten diskutiert wird, kochen die Emotionen hoch. Rentenerhöhungen, wie sie d


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z