Energiewirtschaft ist schuld an Strompreiserhöhungen
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Energiewirtschaft ist schuld an Strompreiserhöhungen
"DIE LINKE fordert eine durchgreifende Überwachung der Strombörse EEX in Leipzig sowie die Einführung einer wirksamen Strompreisaufsicht. Maßgeblicher Kostentreiber ist offensichtlich der hoch spekulative Stromhandel. Derartige Preisauftriebe sind nicht mit dem tatsächlichen Marktgeschehen zu erklären. In den letzten vier Jahren stiegen sowohl Stromerzeugung und Nachfrage um nur drei Prozent. Die Energieversorger berechneten aber 105 Prozent mehr für den Stromeinkauf. Dabei blieb der Anteil der Steuern und Abgaben stabil bei 40 Prozent. Die behördlich überwachten Netzgebühren sind sogar um über 20 Prozent gesunken. In der Summe mussten Privathaushalte mit einem Stromverbrauch von 3.500 kW pro Jahr derzeit ein Viertel mehr als noch im Jahr 2005 zahlen."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 08.05.2009 - 17:11 Uhr
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