Stuttgarter Zeitung: Albig bleibt im Endlagerstreit hart / Schleswig-Holsteins Ministerpräsident wirft Seehofer und Bouffier Sankt-Florians-Politik vor
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Castorbehältern fordert der Kieler Ministerpräsident Torsten Albig
(SPD) seine Kollegen aus Bayern und Hessen, Horst Seehofer (CSU)
Volker Bouffier (CDU) auf, sich ein Beispiel an Schleswig-Holstein
und Baden-Württemberg zu nehmen. "Mich überzeugt nicht, dass die
schwarz-gelben Länder sich total zurückhalten", sagte Albig im
Interview der "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstagausgabe). Vor dem
Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am Donnerstag
betonte Albig, dass im Zwischenlager Brunsbüttel "maximal 14 dieser
Castorbehälter, möglicherweise auch nur sieben bis zehn abgestellt
werden können." Neben Schleswig-Holstein hat sich Baden-Württemberg
als einziges Bundesland bereiterklärt, einen Teil dieser Altlasten zu
übernehmen.
Es sei Aufgabe der Bundesregierung, einen weiteren Standort für
die Zwischenlagerung der noch ausstehenden Atommüllbehälter zu
finden, sagte Albig. "Es gibt beispielsweise vier geeignete
Zwischenlager an den Kraftwerksstandorten in Hessen und Bayern". Den
dortigen Regierungschefs warf er indirekt vor, Politik nach dem
Sankt-Florians-Prinzip zu machen. "Die Kollegen Seehofer und Bouffier
könnten sich an Schleswig Holstein und Baden-Württemberg doch auch
ein Beispiel nehmen", sagte er dem Blatt. "Sankt Florian taugt nicht
als Schutzheiliger der Politik". Zu weiteren Kompromissen sei er
nicht bereit, erklärte Albig: "Jetzt sind die anderen dran". Werde in
den nächsten Wochen keine Lösung für den Castor-Streit gefunden "gibt
es keinen Endlagerkompromiss vor der Bundestagswahl".
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Datum: 13.06.2013 - 05:00 Uhr
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