Mit Doppelwirkstoffstrategie Resistenzen vorbeugen
ID: 89095
Mit Doppelwirkstoffstrategie Resistenzen vorbeugen
Während die Krankheit Gnomonia fructicola schon vor der Blüte bei feuchten Wit-terungsbedingungen die Kelchblätter infiziert und von dort aus auch die spätere Frucht befallen kann, stellen Botrytisinfektionen in der Blütezeit die größte Befall-sgefahr dar. Auch die Colletotrichum Fruchtfäule kann jederzeit bei hoher Luft-feuchtigkeit vor allem verletzte Pflanzenteile und reife Früchte befallen.
Wirkstoffgruppen wechseln
Damit Resistenzen beim Einsatz von Pflanzenschutzmitteln vermieden werden, ist ein stetiger Wechsel der Wirkstoffgruppen entscheidend. Besonders Botrytis cine-rea neigt gegenüber Botrytiziden und Strobilurinen zu erhöhter Resistenzgefahr (s. Abbildung). Das Ziel dauerhaft wirksamer Spritzfolgen gegen Botrytis ist daher der Einsatz von zwei Wirkstoffen pro Applikation, die so genannte Doppelwirkstoffstra-tegie. Durch den Einsatz von zwei Wirkstoffen aus unterschiedlichen Wirkstoff-gruppen wird die Resistenzgefahr entscheidend gehemmt. Diese Strategie ist zur Wirkungsabsicherung unumgänglich.
Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels werden erfüllt
Mit einem entsprechenden Wirkstoffmanagement erfüllen diese Pflanzenschutz-anwendungen auch die Anforderungen des Lebensmitteleinzelhandels bezüglich einer begrenzten Wirkstoffanzahl: Tierische Schädlinge, Gnomonia oder Echter Mehltau werden bereits in der Vorblüte bekämpft. Fast alle Vorblüteanwendungen sind nicht rückstandsrelevant. Über die Blüte hinweg ist eine sichere Bekämpfung des Haupterregers Botrytis mit vier Wirkstoffen möglich. Die Wirkstoffgruppe der Anilinopyrimidine, zu der auch Switch® gehört, besitzt ihre Wirkungsstärke gegen Botrytis mit guter Zusatzwirkung gegen Colletotrichum. Strobilurine wie Ortiva® wirken je nach Produkt gegen Colletotrichum, Gnomonia, Echten Mehltau und wei-sen Nebenwirkungen gegen Botrytis auf. Aus der Gruppe der Azole besitzt Score® eine gute Gnomonia-Wirkung.
In einer Spritzfolge während der Blüte mit Switch und Ortiva plus Botrytizid werden alle in Erdbeeren relevanten Krankheiten erfasst und durch Ortiva eine Mehl-tau(neben)wirkung erzielt. Zusätzlich wird der Wirkstoffklassenwechsel zum Antire-sistenzmanagement eingehalten und die Anforderungen des LEH erfüllt, nur vier fungizide Wirkstoffe im rückstandsrelevanten Bereich einzusetzen.
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Datum: 12.05.2009 - 14:21 Uhr
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