Große Koalition knickt vor Waffenlobby ein
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Große Koalition knickt vor Waffenlobby ein
?Die Große Koalition knickt vor der Waffenlobby ein. Sie versucht sich mit einer durchsichtigen Placebo-Reform an der notwendigen Verschärfung des Waffenrechts vorbeizuschmuggeln.
Nach Winnenden muss eine Verschärfung des Waffenrechts in erster Linie bedeuten: Abrüstung! Waffen raus aus den Privatwohnungen. Wir brauchen eine drastische Reduzierung bei den Waffen in Privatbesitz. Nötig ist ein weitreichendes Verbot scharfer Schusswaffen: Tödliche Pistolen und Gewehre haben bei Sportschützen egal welchen Alters nichts zu suchen.
Das Verbot von Paintball und die Forderung von biometrischen Sicherungssystemen, die erst in einigen Jahren serienmäßig verfügbar sein werden, sind vor allem Symbolpolitik. Sie sollen davon ablenken, dass die Große Koalition sich in der Hauptfrage um eine echte Antwort drückt - die sie aber den Opfern von Winnenden und anderer Amokläufe schuldet.
Die ,Würde der Waffenschränke? ist der Großen Koalition offensichtlich wichtiger als die öffentliche Sicherheit.?
PRESSEDIENST BUENDNIS 90/DIE GRUENEN Bundesvorstand
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Datum: 13.05.2009 - 16:11 Uhr
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