Voßhoff/Granold: Koalition geht härter gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vor
ID: 899287
Donnerstagabend abschließend über den Gesetzentwurf der Koalition zur
Bekämpfung des Menschenhandels und Überwachung von
Prostitutionsstätten. Dazu erklären die rechtspolitische Sprecherin
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andrea Voßhoff und die zuständige
Berichterstatterin Ute Granold:
Im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution schlägt die
Koalition ein neues Kapitel auf. Um Prostituierte besser zu schützen,
legen wir mit dem Gesetzentwurf den Grundstein für eine wirksame
behördliche Kontrolle von Bordellen. Außerdem werden die
Strafvorschriften zum Menschenhandel erweitert und verschärft.
Ute Granold führt dazu aus: "Als Menschenhändler wird künftig auch
derjenige bestraft, der die Zwangs- oder Notlage seines Opfers
ausnutzt, um ihm Organe entnehmen zu lassen oder um von dessen
Straftaten oder Bettelei zu profitieren. Wenn das Opfer noch nicht
volljährig ist oder leichtfertig in Lebensgefahr gebracht wird,
drohen dem Täter in Zukunft höhere Strafen. Damit setzen wir die
EU-Richtlinie zur Bekämpfung des Menschenhandels in deutsches Recht
um."
Andrea Voßhoff ergänzt: "Zusätzlich sorgen wir dafür, dass
Bordelle künftig behördlich überwacht werden. Denn nur da, wo
kontrolliert wird, sind Prostituierte besser vor sexueller Ausbeutung
geschützt und können Täter dingfest gemacht werden. Damit beseitigen
wir eines der schweren Versäumnisse des rot-grünen
Prostitutionsgesetzes von 2002. Prostitution wurde damals
legalisiert, die Prostituierten aber in einem oft kriminellen Umfeld
vom Staat allein gelassen. Demnächst müssen es sich Bordellbetreiber
gefallen lassen, dass sie und ihr Haus überprüft und der Betrieb wenn
nötig auch reguliert wird.
Für die Union ist klar, dass zügig weitere Maßnahmen folgen
müssen, wenn wir den Kampf gegen Menschenhandel und
Zwangsprostitution gewinnen und den Opfern helfen wollen. Mit dem
Gesetzentwurf ist aber ein erster wichtiger Schritt getan."
Pressekontakt:
CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
Email: pressestelle@cducsu.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.06.2013 - 13:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 899287
Anzahl Zeichen: 2455
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 184 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Voßhoff/Granold: Koalition geht härter gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vor"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
CDU/CSU - Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesbeteiligung an der kommunalen Altschuldenlösung ist wichtiger Baustein Der Deutsche Bundestag berät heute in erster Lesung das Gesetz zur Entlastung von Ländern und Kommunen, mit dem der Bund sich an der Lösung der kommunalen Altschuldenproblematik beteiligt. Dazu erklärt der Vorsitzend
Mack: Bund erleichtert kommunale Investitionsmöglichkeiten ...
Starkes Signal an struktur- und finanzschwache Kommunen Der Deutsche Bundestag verabschiedet am heutigen Donnerstag das Infrastruktur-Zukunftsgesetz und ändert damit auch die Förderbedingungen der Kommunen. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kommunalpolitik der CDU/CSU-Bundest
Weisgerber/König: Gefahren aus dem Netz gehören in kein Kinderzimmer ...
Breiter Ansatz der unabhängigen Expertenkommission wird begrüßt Heute hat die unabhängige Regierungskommission die Empfehlungen für ein gutes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt veröffentlicht. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfra
Weitere Mitteilungen von CDU/CSU - Bundestagsfraktion
Gundula Roßbach zum Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund gewählt ...
Die Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund hat in ihrer heutigen Sitzung in Düsseldorf Gundula Roßbach zum künftigen Mitglied des Direktoriums der Deutschen Rentenversicherung Bund gewählt. Gundula Roßbach (48) war nach einer Tätigkeit bei einem Kommunalen Spitz
Die Chancen der AfD werden eher niedrig eingeschätzt ...
Karlsruhe - Das COBUS Wirtschaftsbarometer im Juni ergab: Eine große Mehrheit der Unternehmer in Baden-Württemberg sehen für die AfD kaum eine Chance in den Bundestag zu kommen. Bei der 18ten Bundestagswahl tritt die 'Alternative für Deutschland' (kurz: AfD) an. Die Chancen bei der B
Barthle: Trauerspiel der SPD bei den Fluthilfen ...
Der Haushaltsausschuss hat heute dem Fluthilfegesetz einstimmig und dem Nachtragshaushalt nur gegen die Stimmen der SPD zugestimmt. Hierzu äußert sich der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Norbert Barthle: Eine in sich zerrissene SPD hat heute völlig überrasche
Kretschmer/Krings: Mehr Kunst- und Kulturschätze für die Öffentlichkeit ...
Der Bundestag regelt die Digitalisierung verwaister und vergriffener Werke mit einer Änderung des Urheberrechtsgesetzes. Dazu erklären die stellvertretenden CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Michael Kretschmer und Günter Krings: "In den Archiven unserer Museen, Bibliotheken, Verlage oder




