Westfalenpost: Ein besserer Blick
Von Lorenz Redicker
ID: 900369
Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) neue Zulassungssperren für
Marsberg, Bad Laasphe oder Schmallenberg erlässt, wo doch der
Ärztemangel auf dem Land längst absehbar ist. Wollen die Funktionäre
noch den letzten niederlassungswilligen Mediziner vertreiben?
Nein, sie wollen nur lenken. Die neue Bedarfsplanung für Ärzte ist
richtig und wichtig. Wer darauf verzichten würde, müsste die
Niederlassungsfreiheit für Ärzte wieder einführen. Und hätte damit
den Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land verloren gegeben.
Düsseldorf oder Dortmund sind für viele junge Ärzte in vielerlei
Hinsicht eben attraktiver als Bad Berleburg oder Brilon.
Dass nun einzelne Städte und Gemeinden selbst in Südwestfalen für
neue Niederlassungen gesperrt sind, ist auf die kleinteiligere
Betrachtungsweise der neuen Planung zurückzuführen. Und die ist
grundsätzlich besser als der bisherige Blick auf einen ganzen Kreis,
in dem es eben doch viele Unterschiede gibt, in dem zwei, drei gut
versorgte Städte die Nachbarkommunen mit in die Zulassungssperre
ziehen konnten.
Lobenswert ist auch, dass die KVWL mit der Ausnahmeregelung für
das Ruhrgebiet die ländlichen Regionen schützt. Mit der neuen
Bedarfsplanung lässt sich der Ärztemangel nicht beheben. Aber
vielleicht ein wenig lindern.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.06.2013 - 20:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 900369
Anzahl Zeichen: 1606
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 193 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Ein besserer Blick
Von Lorenz Redicker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Das Kreuz mit der Geldwäsche Von Rudi Pistilli ...
Wie glaubwürdig ist eine Kirche, die eine Selbstbeschränkung des extremen Wirtschaftsliberalismus predigt, zugleich aber ein mehr als verdächtiges Geldinstitut besitzt? Eine Frage, die Papst Franziskus für sich beantwortet hat. Mit seiner Sonderkommission, die Licht auf verdächtige Transakt
Rheinische Post: Kommentar: Großmäulige Banker ...
Es muss schon einiges passieren, bis Angela Merkel rhetorisch scharfes Geschütz auffährt. Doch ihre Verachtung gegenüber den irischen Bankern, die höhnisch und zynisch über milliardenschwere Hilfen aus Deutschland hergezogen haben, ist nur zu verständlich. Der ohnehin schlechte Ruf der Fina
Rheinische Post: Kommentar: Transparenz im Vatikan ...
Da wird ein hoher Geistlicher der Kurie von der römischen Polizei abgeführt, dazu ein Ex-Geheimdienstler und ein Finanzmakler. Die spektakulären Festnahmen im Dunstkreis der Vatikanbank nähren den schon lange gehegten Verdacht, dass im Finanzinstitut des Heiligen Stuhls nicht alles mit rechte
Rheinische Post: Kommentar: Stromverbraucher bleiben Leidtragende ...
Der rasante, erfolgreiche Ausbau der erneuerbaren Energien wird für die Stromverbraucher zunehmend teurer: 2014 dürften es schon deutlich über 20 Milliarden Euro sein, die in die Förderung des Ökostroms fließen. Verantwortlich dafür ist nicht die Energiewende, sondern ihr mangelhaftes poli




