Deutlicher Korrekturbedarf an CCS-Vorhaben
ID: 90238
Deutlicher Korrekturbedarf an CCS-Vorhaben
Die Länder kritisieren an dem Regierungsentwurf zahlreiche technische, ökologische als auch finanzielle Fragen. Eine zentrale Forderung des Bundesrates zielt auf eine bessere Verteilung der Lasten und Risiken zwischen Bund, Ländern und Betreibern. Insofern möchte er vor allem, dass der Bund die mit der dauerhaften Übernahme von Deponien verbundenen Risiken allein trägt. Dies sei angemessen, da derzeit noch nicht abgesehen werden kann, ob die dauerhafte Speicherung tatsächlich ungefährlich ist.
Deutlich hebt der Bundesrat hervor, dass die Geothermie durch die Kohlendioxidspeicherung nicht verdrängt werden darf. Bei Nutzungskonkurrenzen müssten Erneuerbare Energien grundsätzlich Vorrang haben.
Da die Länder für den Vollzug des Gesetzes verantwortlich sind, fordern sie außerdem eine Beteiligung des Bundesrates an der weiteren Ausgestaltung verfahrensrechtlicher Bestimmungen.
Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von Abscheidung, Transport und dauerhafter Speicherung von Kohlendioxid
Drucksache 282/09 (Beschluss)
http://www.bundesrat.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 15.05.2009 - 19:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 90238
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 536 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutlicher Korrekturbedarf an CCS-Vorhaben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesrat (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nur einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem Vermittlungsvorschlag vom 14. Oktober 2015 zur Finanzierung des Regionalverkehrs zugestimmt. Das geänderte Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Es erhöht die
Stanislaw Tillich zum Bundesratspräsidenten gewählt ...
Der Bundesrat wählte am 16. Oktober 2015 aus dem Kreis der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seinen neuen Präsidenten. Die Wahl erfolgte nach einer festgelegten Reihenfolge. Turnusgemäß übernimmt in diesem Jahr der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Amt von
Bundeszuschuss für Regionalzüge gesichert ...
In dem langjährigen Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Regionalverkehrs erzielte der Vermittlungsausschuss am 14. Oktober 2015 nach mehrstündigen Beratungen einen Kompromiss. Für das Jahr 2016 erhöht der Bund die so genannten Regionalisierungsmittel auf 8 Milliarden E
Weitere Mitteilungen von Bundesrat
Umfassende Stellungnahmen zu Vorhaben im Umweltrecht ...
ndesrat hat in seiner heutigen Sitzung die von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwürfe aus dem Umweltrecht in einer ausführlichen Debatte beraten. Anstelle des ursprünglich geplanten Umweltgesetzbuches beabsichtigt die Bundesregierung nunmehr, in dieser Legislaturperiode noch vier Teilber
Verbesserung der Legehennenhaltung ...
ndesrat mahnt erneut die Notwendigkeit einer verbesserten Legehennenhaltung an. Die Prüf- und Zulassungsverfahren für Stallungseinrichtungen von Nutztieren sollten deshalb zunächst ausschließlich für Legehennen verpflichtend eingeführt werden. Die Länder begründen ihre heutige Entschließun
Biokraftstoffe im Vermittlungsausschuss ...
Der Bundesrat verlangt Korrekturen an der vom Bundestag beschlossenen Förderung von Biokraftstoffen. Zu dem Gesetz hat er deshalb in seiner heutigen Sitzung den Vermittlungsausschuss angerufen. Hierüber möchte er erreichen, dass der Mindestanteil von Biodiesel an fossilem Diesel nicht in dem gep
Neuerburg und Morbach sind Sieger im Bundeswettbewerb 'Klima-schutzkommune 2009' ...
Die Verbandsgemeinde Neuerburg und die Gemeinde Morbach sind im Rahmen des Bundeswettbewerbs "Klimaschutzkommune 2009" in Berlin für vorbildliche Klimaschutzprojekte ausgezeichnet worden. "Dies ist eine weitere Anerkennung für das große Engagement rheinland-pfälzischer Kommunen be




