Rheinische Post: Löhrmann muss ehrlich bleiben
ID: 903966
Atem, sie fordern auch Ehrlichkeit. Dass Nordrhein-Westfalen in
wenigen Jahren die meisten behinderten zusammen mit den nicht
behinderten Kindern unterrichten will, ist so ein Jahrhundertprojekt.
Und dass die Zahl der Förderschulen über die neue
Mindestgrößen-Verordnung deutlich sinken dürfte, erhöht die Dynamik
dieses Projekts. Was Schulministerin Sylvia Löhrmann vorhat, ist ein
notwendiger Beitrag zu mehr Ehrlichkeit. Denn Förderschulen kosten
viel Geld - teils unverhältnismäßig viel, weil sie oft seit Jahren
unbehelligt die Mindestgröße verfehlen. Das Kindeswohl steht an
erster Stelle, zweifellos. Aber die Maxime "Koste es, was es wolle"
hat in Zeiten der Schuldenbremse ihre Berechtigung verloren, sogar in
der Bildung. Fatal wäre jedoch, wenn jetzt die nächste Lebenslüge
folgte - dass sich nämlich Förderkosten durch Schulschließungen
wegzaubern lassen. Das Know-how muss in die Regelschulen mitwandern.
Auch das kostet viel Geld, vor allem fürs Personal, wenn auch wohl
weniger als zu kleine Förderschulen. Jedenfalls aber verlangt
Inklusion den Willen, Geld auch dauerhaft in die Hand zu nehmen.
Diesen Beweis der Ehrlichkeit hat Rot-Grün noch zu erbringen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.07.2013 - 19:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 903966
Anzahl Zeichen: 1476
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 246 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Löhrmann muss ehrlich bleiben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Mitteldeutsche Zeitung: zu Briefüberwachung in den USA ...
Nach den Schrecken des 11. September und dem Versagen der westlichen Geheimdienste sind − nicht nur in den USA − in den vergangenen Jahren beispiellose Anstrengungen unternommen worden, eine solche Katastrophe zu verhindern. Dies geschah weitgehend mit Billigung der Bürger,
Mitteldeutsche Zeitung: zuÄgypten ...
Es ist nicht davon auszugehen, dass die mehr als 13 Millionen Ägypter, die Mursi vor einem Jahr im zweiten Wahlgang gewählt haben, inzwischen alle in eines der Lager seiner Gegner übergelaufen sind. Viele seiner Anhänger werden in dem Eingreifen des Militärs einen weiteren Angriff auf ihre G
Südwest Presse: KOMMENTAR · ENDLAGERSUCHE ...
Nicht durchdacht Günther Oettinger nimmt kein Blatt vor den Mund. Europa hat der deutsche EU-Kommissar und frühere Ministerpräsident erst kürzlich einen Sanierungsfall genannt. Seine Landsleute belehrt er gerne, dass Deutschland in Etatfragen nicht Musterknabe, sondern Teil des Schuldenpr
Landeszeitung Lüneburg: "Es gibt eine Vertrauenskrise" / Wolfgang Bosbach fordert Konsequenzen aus US-Spähaktionen - Verhandlungen Ïber Freihandelsabkommen nutzen ...
Die umfassenden Ausspähaktionen des US-Geheimdienstes NSA belasten die transatlantischen Beziehungen. US-Präsident Barack Obama hat nun in einem Telefonat mit Kanzlerin Angela Merkel zwar versichert, dass er die Bedenken der europäischen Partner sehr ernst nehme und Informationen über die NS




