DLDwomen13: Kenianerin Juliana Rotich erhält Impact Award für humanitäres Internet-Projekt
ID: 910803
Erstmalige Vergabe des Preises für herausragendes
gesellschaftliches
Engagement
Während der Innovationskonferenz DLDwomen 2013 in München wurde
Juliana Rotich am Montag (15. Juli 2013) als erste Preisträgerin mit
dem Impact Award ausgezeichnet. Die gebürtige Kenianerin ist
Gründerin und Geschäftsführerin von "Ushahidi.com", einer
Internetplattform, die Menschen in Krisengebieten hilft, sich zu
vernetzen, sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen und bei
Gewaltverbrechen oder Katastrophen Hilfsorganisationen zu
mobilisieren. Mit dem Impact Award werden Frauen gewürdigt, die mit
herausragendem Engagement Veränderungen in der Gesellschaft bewirken.
(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20130717/629164-a )
(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20130717/629164-b )
(Photo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20130717/629164-c )
"Wir sind stolz, mit dieser Auszeichnung starke Frauen zu ehren,
die mit ihrem mutigem Einsatz und mithilfe digitaler Technologie das
Leben anderer Menschen verbessern, bereichern oder sogar retten",
erklärt Steffi Czerny, Gründerin von DLDwomen.
Überreicht wurde der Preis von Gabriele Zedlmayer, Vizepräsidentin
bei Hewlett-Packard für Global Social Innovation: "Juliana Rotich ist
eine aussergewöhnliche Frau - sie ist Technologie-Expertin, kreative
Innovatorin und eine Optimistin, die ihre Visionen umsetzt".
Juliana Rotich wurde in Kenia geboren und verbrachte dort ihre
Kindheit. Später zog sie in die USA, machte eine Ausbildung im
Bereich Informationstechnik und arbeitete zehn Jahre in der
IT-Branche, wobei ihre enge Verbindung zum afrikanischen Kontinent
nie abriss. Schon früh erkannte sie die Notwendigkeit, dass in Afrika
digitale Technologien nicht nur genutzt, sondern auch entwickelt
werden sollten. Als es 2008 in Kenia nach den Wahlen zu gewalttätigen
Auseinandersetzungen zwischen den rivalisierenden Parteien kam, rief
Rotich die Internetplattform "Ushahidi.com" ins Leben, was in der
Bantusprache Swahili "Zeuge" bedeutet. Bei Ushahidi können Menschen
per SMS oder Mail Gewalttaten oder andere Katastrophe melden und
umgehend Hilfe und Medikamente anfordern. Die Meldungen werden nach
Möglichkeit sofort verifiziert und unter Angabe von Zeit und Ort auf
der Website in einer Karte verzeichnet. Auch internationale
Hilfsorganisationen nutzten die Plattform, die als
Open-Source-Technologie in Ländern wie Haiti, Chile oder Palästina
zum Einsatz kommt.
Weitere Informationen unter: http://www.dld.co
Katharina KirschHubert Burda Media Corporate Communications
Arabellastrasse 2381925 Munich, GermanyPhone: +49 89 9250-2065 Email:
katharina.kirsch@burda.com
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Datum: 17.07.2013 - 09:02 Uhr
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