Ein Zeichen unveraenderter Ignoranz
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Ein Zeichen unveraenderter Ignoranz
In dem Schreiben von 12 Aufsichtsratsvorsitzenden grosser deutscher Unternehmen, ueber das heute berichtet wird, werden die seit geraumer Zeit in der Koalition stattfindenden Beratungen und Arbeiten, die auch bereits zu einem gemeinsamen Gesetzentwurf von SPD und CDU/CSU gefuehrt haben, grundsaetzlich und auf voller Breite abgelehnt.
Die 12 Verfasser lehnen in einem Rundumschlag ab, was SPD und CDU/CSU an Verguetungs- und sonstigen Regeln fuer Manager veraendern wollen. Offensichtlich soll moeglichst jede gesetzliche Neuregelung verhindert werden; freiwillige Verpflichtungen wie der Corporate Governance Kodex wuerden nach ihrer Auffassung voll und ganz ausreichen.
Dass genau das nicht der Fall ist und wir auch eine Fortentwicklung der bestehenden Gesetze dringend brauchen, zeigen die aktuellen Entwicklungen im Managerbereich unmissverstaendlich.
Eine bestimmte Kaste wirtschaftlich Maechtiger verweigert sich hier offensichtlich jeglicher Einsicht und Bewusstseinsaenderung. Es soll sich offensichtlich entgegen anderslautender Lippenbekenntnisse nichts aendern; die vorhandenen Pfruende und die vorhandenen Moeglichkeiten, die eine Mitursache auch fuer die aktuelle Finanzkrise sind, sollen nach dem Willen der 12 Verfasser unangetastet bleiben.
Die Position und Haltung der 12 Aufsichtsratsvorsitzenden, bei denen es sich rundweg um sehr einflussreiche Persoenlichkeiten handelt, zeugt damit von einer erheblichen politischen und gesellschaftlichen Ignoranz.
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Datum: 22.05.2009 - 14:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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