Lausitzer Rundschau: Ein Glücksfall
Die Steuern sprudeln weiter
ID: 913867
Eintrübung kräftig weiter sprudeln, ist ein Glücksfall für Bund und
Länder. Das schafft eventuell ein paar Spielräume für dringend
notwendige Investitionen in die Infrastruktur, in Verkehrswege,
Wohnungsbau und die Bildung. Oder aber für Entlastungen von Familien
und Menschen mit mittleren Einkommen, die in Deutschland immer noch
die Hauptsteuerlast tragen. Sie hätten es verdient. Zugleich führen
die neuesten Zahlen die Wahlkampfthese von den angeblich knappen
Kassen wieder einmal ad absurdum. Die Wahrheit ist eine andere: Die
Schatullen des Staates sind dank des stabilen Arbeitsmarktes und der
hohen Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen so voll wie noch
nie. Die Eurokrise schlägt hierzulande glücklicherweise kaum zu
Buche. Trotzdem ist es der schwarz-gelben Koalition nicht gelungen,
in den vergangenen vier Jahren bei der Sanierung des Haushaltes viel
forscher und ambitionierter vorzugehen. Und trotzdem setzt die
Opposition nach der Bundestagswahl auf erhebliche Steuererhöhungen,
allen voran die Grünen, weil man vermeintlich mit dem vorhandenen
Geld nicht auskommt. Beides ist grotesk. Angesichts der neuen
Einnahmezahlen sind die jeweiligen Lager deshalb mehr denn je in
Erklärungsnot. Im Wahlkampf allemal. Außerdem erscheint die wieder
entbrannte Debatte um die Abschaffung des Solidarzuschlags nun in
einem neuen Licht - die Frage drängt sich auf: Wenn nicht jetzt, wann
dann? Der Staat ist gierig, das ist bekannt. Abfinden darf man sich
damit jedoch nicht.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.07.2013 - 20:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 913867
Anzahl Zeichen: 1856
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 235 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Ein Glücksfall
Die Steuern sprudeln weiter"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Märkische Oderzeitung: schreibt zum neuen Elektroauto von BMW: ...
BMW traut sich etwas: Der Autohersteller setzt mit vollem Einsatz auf die Elektromobilität. Dabei führt die bisher, allen Sonntagsreden und Zielen der Bundesregierung zum Trotz, ein Nischendasein: 2012 wurden in Deutschland 3000 Elektroautos verkauft - ein Tausendstel aller Neuzulassungen. Nun
Märkische Oderzeitung: schreibt zu de Maizière und "Euro Hawk"-Affäre: ...
Man darf wohl annehmen, das Thomas de Maizière die Legislaturperiode im Amt des Verteidigungsministers noch überstehen wird. Dafür ist der Termin der Bundestagswahl viel zu nah, als dass sich die Kanzlerin eine weitere spektakuläre Entlassung eines Kabinettsmitgliedes leisten könnte. Sie betr
Kölner Stadt-Anzeiger: Verkehrsminister will mehr Geld für Brückensanierung ausgeben ...
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will in den nächsten Jahren mehr Geld in die Sanierung von Brücken investieren. Das kündigte er gegenüber dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Online-Ausgabe) an. "Wir planen in diesem Jahr Investitionen von mehr als 830 Millionen in die Br
Allg. Zeitung Mainz: Nichts begriffen / Kommentar zu Thomas de Maizière ...
Als Chef hat man sich vor seine Mitarbeiter zu stellen und öffentlich Verantwortung zu übernehmen. Wie man intern mit Fehlern und Versäumnissen umgeht, wie man sie so aufarbeitet, dass sie künftig möglichst nicht mehr vorkommen, steht auf einem anderen Blatt. Vielleicht hätte Thomas de Mai




