Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Terrorwarnungen"
ID: 921623
Verschwörungstheoretiker auf den Plan gerufen. Mit zynischer
Präzision stellen diese einen Zusammenhang zwischen der Schließung
der Botschaften und Enthüllungen Edward Snowdens her. Die USA
verbreiteten nur deshalb Angst, um von den Spitzeleien der NSA
abzulenken, heißt es. Gewiss kommt der Wechsel in Schlagzeilen den
Schlapphüten nicht ungelegen. Die Unterstellungen werden aber nicht
richtiger. Zum einen gibt es keine Belege für eine Konspiration
zwischen NSA, Weißem Haus und Kongress. Zum anderen bestehen andere
Assoziationen, die viel naheliegender sind. Barack Obama kann es sich
nicht wie George W. Bush leisten, Warnungen in den Wind zu schlagen.
Mit der Erfahrung des 11. Septembers im Hinterkopf, erscheinen
Spekulationen über Manipulation nicht nur zynisch, sondern sträflich.
Terroristen ins Visier zu nehmen gehört zu den Kernaufgaben der NSA
und unserer Geheimdienste. Die Beschnüffelung der Bürger nicht. Die
Terrorwarnungen lenken nicht von den Enthüllungen ab, sondern
veranschaulichen den Unterschied.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.08.2013 - 20:05 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 921623
Anzahl Zeichen: 1333
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 157 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema "Terrorwarnungen""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




