Selbstbeteiligung bei vielen Versicherungen sinnvoll
ID: 921802
sich eine Selbstbeteiligung lohnt
Wird im Versicherungsvertrag eine Selbstbeteiligung vereinbart,
können die Kosten für den Versicherungsvertrag oft deutlich gesenkt
werden. Doch Kunden sparen längst nicht bei jeder Police.
"Eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren, ist bei vielen
Versicherungen sinnvoll.", erklärt Marc Brammer, Geschäftsführer des
Vergleichsportals Vergleich.de. "Der Kunde übernimmt kleinere Schäden
bis zur vereinbarten Summe selbst; Kosten, die über diese Grenze
hinaus anfallen, zahlt die Versicherung. Im Gegenzug wird der
Versicherungsbeitrag gesenkt." Empfehlenswert ist eine
Selbstbeteiligung beispielsweise in der Kfz-Versicherung. Zum einen
kann so die Kasko-Prämie um 30 bis 40 Prozent gesenkt werden, zum
anderen werden Versicherungsnehmer bei kleinen Bagatellschäden nicht
hochgestuft, da sie diese selbst bezahlen.
Sinnvoll ist eine Selbstbeteiligung auch bei einer
Gebäudeversicherung oder einer Rechtschutzversicherung. Selbst beim
Abschluss einer Privaten Krankenversicherung kann sich die
Vereinbarung einer Selbstbeteiligung lohnen. "Wer gesund ist und
selbständig oder als Freiberufler arbeitet, sollte überlegen, ob eine
Selbstbeteiligung nicht eingeschlossen werden kann, um Kosten zu
sparen.", so Brammer. "Für Angestellte und chronisch Kranke macht ein
Selbstbehalt dagegen wenig Sinn." Auch bei der Privaten
Haftpflichtversicherung oder der Hausratversicherung ist eine
Selbstbeteiligung nicht vorteilhaft.
"Versicherungsnehmer sollten die Kosten der Versicherung genau
prüfen.", rät Brammer. "In einigen Fällen kann eine Versicherung ohne
Selbstbeteiligung genau so günstig sein wie eine Versicherung mit
Selbstbeteiligung. Wir raten deshalb dazu, vor dem Abschluss der
Versicherung einen umfangreichen Vergleich durchzuführen."
Weitere Informationen zum Thema Selbstbeteiligung bei
Versicherungen gibt es im Vergleich.de-Newsletter August. Die
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Datum: 06.08.2013 - 10:09 Uhr
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