Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Insolvenzverfahren über Suhrkamp eröffnet
Weiter bangen
THOMAS KLINGEBIEL
ID: 923164
literarische Welt den Atem an. Selbst wenn im Moment noch alles nach
Plan zu verlaufen scheint, dem ausgeklügelten Plan von Verlagschefin
Ulla Unseld-Berkéwicz und ihren Beratern: Man darf getrost weiter um
den Bestand des traditionsreichen, verdienstvollen und dennoch
überschuldeten und zahlungsunfähigen Verlags bangen. Mit der
Eröffnung des Insolvenzverfahrens hat die Verlegerwitwe im
erbitterten Gesellschafterstreit mit ihrem Widersacher Hans Barlach
einen Teilsieg errungen. Der vorgelegte Insolvenzplan sieht vor, dass
Suhrkamp von einer Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG) in eine
Aktiengesellschaft umgewandelt wird. Der Verlag verspricht sich davon
die Befreiung vom ungeliebten Minderheitsgesellschafter. Ob die
Rechnung aufgeht? Es sind derzeit sehr viele juristische und andere
Unwägbarkeiten im Spiel. Unseld-Berkéwicz hat ihr leckgeschlagenes
Verlagsschiff in relativ unbekanntes Gewässer gesteuert. Hans Barlach
wird nicht aufgeben. Hoffentlich kann sich Suhrkamp bald wieder um
die wichtigste Aufgabe kümmern: sein Verlagsgeschäft flottzumachen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.08.2013 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 923164
Anzahl Zeichen: 1381
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 293 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Insolvenzverfahren über Suhrkamp eröffnet
Weiter bangen
THOMAS KLINGEBIEL"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Obama sagt Putin ab Falsche Breitseite DIRK HAUTKAPP, WASHINGTON ...
Beim Gipfeltreffen in Seoul im Frühjahr 2012 raunte Barack Obama dem damals scheidenden russischen Präsidenten Medwedew zu, er solle seinem Nachfolger etwas ausrichten. Nach der Wahl im November habe er, Obama, "mehr Flexibilität", um mit Wladimir Putin über die Problemzonen im amer
Lausitzer Rundschau: Jedem sein Lukas Die NSA-Spähaffäre im Wahlkampf ...
Wenn du mit einem Finger auf jemanden zeigst, zeigen die anderen auf dich zurück. Wie wahr diese alte Weisheit ist, erlebt gerade die SPD. Sie hat sich in der Datenaffäre mächtig aufgeplustert. Jedoch weniger in der Sache. Hätte sie in der Sache völlig anders gedacht als die Union, dann hät
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Neue Vorwürfe gegen Hoeneß Geht-mich-nichts-an-Symbol JÖRG RINNE ...
Sie kennen das Bild mit den drei Affen - nichts sehen, nichts hören, nichts sagen? Im Aufsichtsrat des FC Bayern München muss dieses Geht-mich-nichts-an-Symbol auf dem Konferenztisch stehen. Denn die Untätigkeit, die die Herren im Fall Hoeneß an den Tag legen, ist provokativ. Herbert Hainer (
Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Fall Mollath ...
Kabarettist Dieter Hildebrandt sagte einmal: "Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." Gustl Mollath kann ein Lied davon singen. Er wurde vor allem auf Grundlage von Ferngutachten verurteilt und sieben Jahre in die geschlossene Psychia




