Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD/Müntefering-Kritik
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entdeckt der Parteisoldat per excellance den undisziplinierten
Jungsozialisten in sich. Viel Falsches ist in dem Text nicht zu
finden. Aber die heiße Phase eines Wahlkampfes ist beim besten Willen
nicht der richtige Zeitpunkt zur Fehleranalyse. Dass Müntefering all
seine politische Erfahrung fahren lässt, zeigt: Er glaubt sowieso
nicht mehr an einen Sieg der SPD. Da ist er ausnahmsweise mit dem so
hart kritisierten Sigmar Gabriel einig. Er denkt öffentlich darüber
nach, auf welche Weise die SPD im Fall einer Niederlage am besten zu
einer Neuaufstellung kommt. Armer Peer Steinbrück! Wer solche Freunde
hat, braucht keine politischen Gegner mehr.
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Hartmut Augustin
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Datum: 14.08.2013 - 19:23 Uhr
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