Neue OZ: Kommentar zu Immobilien / Wohnen
ID: 929860
Sogar, als vor zehn Jahren die Dotcom-Blase schon geplatzt war,
galten Investitionen in deutsche Wohnimmobilien noch immer als
langweilig. Das hat sich grundlegend gewandelt. Den Kurs der größten
Unternehmen der Branche hierzulande bestimmen heute angelsächsische
Eigner. Von denen weiß man, dass sie aufs schnelle Geschäft aus sind.
Viele Mieter in den zum Teil mehr als 60 Jahre alten Wohnungen
hadern mit der neuen Zeit - manchmal mit Recht. Zum Beispiel in
Dresden: Dort hat die Gagfah nach einer Klage der Stadt einem
Vergleich zugestimmt, der ihr einen höheren Mieterschutz auferlegt.
In Hamburg kam es zu Demos von Gagfah-Mietern, bei denen der Putz von
den Wänden gebröckelt war. Inzwischen hat der neue Chef des
Unternehmens, Thomas Zinnöcker, Besserung gelobt.
Im Frühjahr war er überraschend vom Berliner Rivalen GSW zur
Gagfah gewechselt - über den Grund darf spekuliert werden. Die ohne
Chef dastehende GSW soll nun im deutlich größeren Konzern Deutsche
Wohnen aufgehen, der dadurch wiederum die Gagfah überholen will.
Das riecht nach dem Prinzip Fressen oder gefressen werden. Das
Geschäft funktioniert vor allem auf Kosten des Personals der
Immobilienfirmen und der Mieter. Großfusionen in der Branche sollten
auch Politiker und Wettbewerbshüter aufschrecken, weil das
großstädtische Wohnen für viele Mieter schon jetzt zu teuer ist.
Norbert Meyer
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.08.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 929860
Anzahl Zeichen: 1721
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 248 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Immobilien / Wohnen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Angesichts der Debatte über eine Steuerreform hat die Linke im Bundestag ein eigenes Konzept vorgelegt und fordert radikale Änderungen bei der Einkommensteuer auf Kosten von Spitzenverdienern und Millionären. "Bisher hat sich die Koalition vor allem dadurch ausgezeichnet, Politik für ihre r
Außenminister bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht/Johann Wadephul sieht sich als mächtigsten Plattsnacker der Welt ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Außenminister Wadephul bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht ...
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bedauert, dass er mit seinen Kindern nicht plattdeutsch spricht. "Sie sind auch ein bisschen traurig, dass sie das nicht gelernt haben", sagte er im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung (noz). Seine Frau spreche kein Platt. "Das heiß
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Dispozinsen von Banken: "Ein gutes Geschäft" von Christine Hochreiter ...
Im Zusammenhang mit der Dispo-Politik der Banken gibt es viel mehr Fragen als Antworten. Warum differieren die Werte so heftig? Wieso sind sie in anderen europäischen Ländern deutlich niedriger? Weshalb sinken die Überziehungszinsen kaum, auch wenn das restliche Zinsniveau im Tal ist? Jedes M
Trierischer Volksfreund:Ärger um Dispozinsen - Leitartikel, Trierischer Volksfreund ...
Man muss sein Konto ja nicht überziehen, erklären diejenigen, die den Dispo als teures Zusatzangebot für die Banken verteidigen. Wer das sagt, hat offensichtlich noch nie Geldsorgen gehabt. Gewiss ist der Dispo kein normaler Kredit, und jeder Kunde sollte ihn nur im Notfall nutzen. Bloß
Weser-Kurier:Über die hohen Dispozinsen schreibt der "Weser-Kurier" (Bremen) in seiner Ausgabe vom 21. August 2013: ...
Von wenigen Ausnahmen abgesehen, gehört Wucher nach wie vor zum Geschäftsmodell deutscher Banken und Sparkassen. Das weist der von der Stiftung Warentest vorgelegte Vergleich über die Dispozinsen bei 1538 Banken nach: Während die Europäische Zentralbank seit Wochen und Monaten den Geldhäuser
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Banken/Dispo-Zinsen ...
Obwohl die Geldverleiher inzwischen untereinander und bei der Zentralbank Geld fast umsonst bekommen, schämen sich die meisten Anbieter nicht, ihren Kunden Dispozinsen fürs Girokonto abzuknöpfen, die im Schnitt den Leitzins um mehr als das Zwanzigfache übersteigen. Das grenzt an Wucher.




