Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Banken/Dispo-Zinsen
ID: 929838
untereinander und bei der Zentralbank Geld fast umsonst bekommen,
schämen sich die meisten Anbieter nicht, ihren Kunden Dispozinsen
fürs Girokonto abzuknöpfen, die im Schnitt den Leitzins um mehr als
das Zwanzigfache übersteigen. Das grenzt an Wucher.
Strengere Regeln, mehr Kontrollen und besserer Verbraucherschutz
sind hier überfällig. Schon längst hätte die Politik den Banken zum
Beispiel vorschreiben müssen, ihre Preisverzeichnisse im Internet zu
veröffentlichen. Dann könnten Kunden und Verbraucherschützer die
Konditionen wenigstens vergleichen und so für etwas mehr Wettbewerb
sorgen. Ohne Markttransparenz ist das kaum möglich. Daher ist es
allein schon ein Skandal, dass etliche Geldhäuser den kompletten
Preisaushang bis heute nicht online stellen.
Eklatante Kontrolldefizite beweist auch die Tatsache, dass die
Konditionen in einigen Filialen gar nicht zu erfahren sind - was
schlicht gesetzeswidrig ist. Ob das an der Arroganz oder am
schlechten Gewissen der Verantwortlichen in den Führungsetagen dieser
Geldhäuser liegt, bleibt offen. Klar ist, dass der fragwürdigen
Zinspolitik im Interesse der Kunden endlich Einhalt geboten werden
muss. Wenn der Wettbewerb so schlecht funktioniert, sind staatliche
Eingriffe geboten - bis hin zur gesetzlichen Begrenzung der
Dispozinsen, die Verbraucherschützer schon lange fordern.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 20.08.2013 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 929838
Anzahl Zeichen: 1778
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 155 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Banken/Dispo-Zinsen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Lausitzer Rundschau: Neuer Anstoß - Der Ärger mit den Dispo-Zinsen ...
Man muss sein Konto ja nicht überziehen, erklären diejenigen, die den Dispo als teures Zusatzangebot der Banken verteidigen. Wer das sagt, hat offensichtlich noch nie Geldsorgen gehabt. Gewiss ist der Dispo kein normaler Kredit, und jeder Kunde sollte ihn nur im Notfall nutzen. Bloß kommen an
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Netzentgeltbefreiung ...
Gibt's nicht? Gibt's doch! Die Ausnahmen und Umlagen, die im Schatten der Energiewende inflationäre Züge angenommen und für das Gros der Kunden teure Folgen haben, werden immer irrwitziger. Da werden Golfclubs, Sparkassen, Hotels, Filialen von Fastfood- oder Textilketten - auch mitt
Börsen-Zeitung: Gehe auf "los!", Kommentar zur angekündigten Übernahme von GSW Immobilien durch Deutsche Wohnen, von Ulli Gericke. ...
Endlich ist sie da, die seit langem erwartete und beschworene Konsolidierung auf dem Immobilienmarkt. Die Übernahme des Berliner Wohnungsvermieters GSW Immobilien durch den lokalen Wettbewerber Deutsche Wohnen wäre - wenn sie denn klappt - der erste richtig große Deal in der Neuordnung der hie
WAZ: Zinsdeckel löst das Problem nicht - Kommentar von Frank Meßing ...
Spätestens seit 2009 tobt der Streit um überhöhte Dispozinsen. Damals verdonnerte der Bundesgerichtshof die Banken, ihre Kalkulation der Überziehungszinsen transparent zu machen und am Leitzins zu orientieren. Geschehen ist nicht viel. Das haben Tests ergeben. Es gibt immer noch Ausreiß




